Archive for November, 2006

Dieter. Komm doch mal nach vorn!

zoee_falk22.jpg
Also Dieter. Es ist ganz unglaublich, wie du dich in den vergangen 15 Wochen gesteigert hast. Von noch etwas unterwürfig bescheiden hast du dich total schnell in ein komplett arrogantes Arschloch verwandelt. Es war ganz spannend mitzuerleben, wie du dich so entwickelt hast. Das hätten wir echt nicht vermutet, daß unter dem Deckmäntelchen des verständnisvollen Schokoladenonkels so ein kleiner Giftzwerg steckt. Das hast du richtig toll gemacht, Dieter!

Ganz beeindruckend war, wie du dich im Laufe der Zeit von dem Rest der Jury abgehoben hast. Klar, der Dee ist ja für seine knallharten Sprüche bekannt und die Nina ist halt die Nina. Du warst anfangs einfach nur der hässliche Schwammkopf. Aber mittlerweile hast du ein ganz eigenes und unverkennbares und total authentisches Profil bekommen, Dieter! Wie du dir beim Dee die Nummer “knallharter Hund” abgeguckt hast – Wahnsinn! Du kannst stolz auf dich sein. Allein, wie du die Mädchen vollgeschleimt hast, um sie zu motivieren und von dem bösen Dee und der durchgeknallten Nina abzulenken, war sehr professionell. Und wie du deine Meinung vertreten hast, war unglaublich beeindruckend. Daß deine Stimme immer so ein bisschen fistelig wird, wenn du laut wirst ist dein Markenzeichen geworden, Dieter.
Und ganz toll Klavierspielen und singen kannst du auch, Dieter! Du hast der Gruppe unglaublich viel gegeben mit deiner Erfahrung, die weit über das normale Produzentengegockel hinaus geht. Dieter – wir danken dir für all das, was wir durch dich mitnehmen konnten. Das hat uns zusammenwachsen lassen.

Und du bist auch so unglaublich begabt und hast schon so viel produziert – du wirst deinen Weg sicherlich mit hoch erhobenem Haupte weitergehen. Du bist eine richtige Chance für Deutschland, es auf dem Weltmarkt zu schaffen. Du! Dieter! Von dir werden wir sicherlich noch sehr viel hören!

Aber, Dieter, es bricht mir das Herz. Wir haben uns die Entscheidung echt nicht leicht gemacht, aber wir haben die Pros und Cons ausgependelt und sind zu dem Entschluss gekommen: Dieter, wir wollen können dich leider nicht weiter mitnehmen!

Aber du kannst ehrlich ganz, ganz stolz auf dich sein!

8 Comments »

So ein Faß ist wirklich sehr vielseitig.

zoee_fass 22.jpg

Man kann es aufmachen.

Man kann es aber auch zulassen.

Man kann darauf herumreiten.

Man kann es rollen.

Man kann es aufstellen.

Man kann es einen Wasserfall herunterplumpsen lassen.

Man kann es austrinken.

Man kann es anmalen.

Man kann es auf dem Flohmarkt verkaufen.

Man kann es als Barhocker benutzen.

Man kann es in den Wald stellen.

Man kann es in die Fußgängerzone stellen und sich selbst gleich drauf und zupfgeigenhanseln.

Ach, wenn ich doch auch nur ein Faß wäre!

14 Comments »

Danke, Nora!

zoee_nora.jpg

Nachdem Herr Bohlen vor ein paar Tagen vollmundig angekündigt hat, daß er sich durchaus vorstellen könne, “wenn der Anlaß angemessen wäre” (Adventssingen im Michel?), wieder mit Herrn Anders Modern Talking zu geben, kam jetzt das Dementi von Herrn Anders. Er könne sich das nämlich gar nicht vorstellen.

Ich habe vor Erleichterung geweint und ein paar Kerzen angezündet.

1 Comment »

Life after Showbiz

zoee_kermit.jpg

3 Comments »

Zeit für etwas Seriöses

zoee_fliehkraft22.jpg

Zentripetalkraft

Die Zentripetalkraft (bzw. Zentralkraft oder Radialkraft) ist eine physikalische Kraft, die an einem Körper angreift, der sich auf einer kreisförmigen Bahn bewegt. Sie hält den Körper auf seiner Kreisbahn und ist nach innen zum Kreismittelpunkt bzw. zur Drehachse gerichtet. Der Begriff leitet sich von „petere“ (lateinischer Begriff für “sich begeben” oder “aufsuchen”) ab.

Der mitbewegte Beobachter nimmt die Zentrifugalkraft wahr, die auch als Fliehkraft bezeichnet wird. Diese leitet sich vom lateinischen Verb „fugere“ (deutsch “fliehen”) her. Die Zentrifugalkraft, eine Trägheitskraft, ist nach außen gerichtet und im Gegensatz zur Zentripetalkraft eine Scheinkraft. Technische Anwendungen der Zentrifugalkraft sind die Zentrifuge und der Fliehkraftregler.

Die Zentripetalkraft als Ursache der Kreisbewegung

Nach dem Trägheitsprinzip (1. Newtonsches Axiom) haben alle Körper eine ihnen innewohnende Trägheit. Jeder Körper behält nach diesem Prinzip seine Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung bei, sofern keine äußeren Kräfte auf ihn einwirken. Er bewegt sich dann geradlinig gleichförmig.

Isaac Newton erklärt jede Geschwindigkeits- und Richtungsänderung durch eine von außen auf den Körper wirkende Kraft. Beobachtet man eine Richtungsänderung, so weist die Kraft immer in Richtung der Ablenkung.

Um einen Körper auf eine Kreisbahn zu zwingen, wird eine beständige Ablenkung in Richtung des Mittelpunktes benötigt. Diese wird als Zentripetalkraft bezeichnet. Diese Kraft ist daher die Ursache der Kreisbewegung.

Berechnung

Für einen Körper der Masse m (in kg), der sich im Abstand r (in Meter) mit der Geschwindigkeit v (in Meter pro Sekunde) auf einer Kreisbahn bewegt, ist der Betrag der Zentripetalkraft in Newton:

F_Z=\frac{m \cdot v^2}{r}

Sie ist nach innen gerichtet und wirkt stets senkrecht zur Rotationsachse. Die Zentrifugalkraft hat den gleichen Betrag und ist nach außen gerichtet.

Mit der Winkelgeschwindigkeit ω ist der Betrag der Bahngeschwindigkeit v = ωr errechenbar, das heißt, die Zentripetalkraft kann also auch so berechnet werden:

F_Z=m \omega^2r\frac{}{}

Darstellung als Vektorprodukt

Verwendet man die Vektoren \vec{r} für den Abstand und \vec{\omega} für die Winkelgeschwindigkeit, so kann man die Zentripetalkraft mit dem Vektorprodukt darstellen:

\vec{F_Z}=m \vec{\omega} \times (\vec{\omega} \times \vec{r}) (Zentripetalkraft)

Die Zentrifugalkraft ist dieselbe Kraft mit negativem Vorzeichen.

\vec{F_Z}=-m \vec{\omega} \times (\vec{\omega} \times \vec{r}) (Zentrifugalkraft)
So. Jetzt sind wir alle etwas schlauer! Und wikipedia auch!

5 Comments »

So!

jafa_barbie.jpg

Hier ist das Bild, das eigentlich bei Herrn Jafa sein sollte. Aber der hat da irgend etwas gemacht, damit wir keine Bilder hochladen können, der gemeine Kerl!

3 Comments »

Nikolausine war heute schon bei mir!

zoee_bettschuhe.jpg

Und brachte mir, unter anderen tollen Sachen, auch ein Paar Bettschuhe! Ich bin begeistert! So etwas hatte ich ja noch nie!  Ich kann es kaum erwarten, mich mit ihnen ins Bett oder auf’s Sofa zu legen. Das wird der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, das weiß ich jetzt schon! Ich werde sie Betty und Bettina nennen. Mal gucken, wer die Linke von beiden ist!

Vielen herzlichen Dank Frau Nikolausine! Ich habe mich total gefreut und es war richtig klasse, mal wieder ein Paket auspacken zu dürfen!

14 Comments »

Frauen verstehen

zoee_frauenversteher.jpg

Ich halte mich ja prinzipiell für einen Mann, der die Frauen versteht. Ich liebe Frauen. In allen Variationen und Facetten. Ohne sie wäre das Leben eines Mannes nichts wert. Wer sonst, wenn nicht die Frauen, hält uns denn den Rücken frei, damit wir in unserem anstrengenden Berufsleben weiterkommen? Wer hält uns immer das Essen schön warm, egal wann wir von unseren Überstunden nach Hause kommen? Leider hat es ja mit meiner letzten Beziehung nicht richtig funktioniert. Meine Ex-Frau wollte unbedingt arbeiten und damit fielen sehr viele Dinge, die ich für ein angenehmes Leben benötige, einfach weg. Also habe ich mich hier mal im Internet etwas umgesehen in der Hoffnung, hier die Frau zu finden, die mich nimmt, wie ich nun mal bin: bescheiden, attraktiv, umgänglich, gut situiert, humorvoll und einfach ein wahrer Mann.

Mein letztes Date verlief eigentlich sehr gut. Die Frau, mit der ich mich getroffen hatte, interessierte sich sehr für mich und ich bin sicher, wir werden noch so die eine oder andere Verabredung haben, auch wenn sie bereits nach zwanzig Minuten los mußte, weil sie einen Termin vergessen hatte. Naja, so etwas passiert halt!

Nachdem meine Verabredung das Lokal verlassen hatte, ging ich zu meinem Tisch zurück. Schliesslich war der Kaffee erst halb getrunken und auch das Mineralwasser wollte ich nicht verkommen lassen. Ich hatte es ja bezahlt. Ich setzte mich also wieder hin und sah mich um. Am Tresen stand die nette Bedienung, die uns mit unseren Getränken versorgt hatte. Sie war sehr im Streß wie ich sehen konnte. Ihr Gesicht war leicht gerötet, die Haare etwas zerzaust und am Nacken verschwitzt. Ihr schwarzer Rock konnte eine gewisse Korpulenz nicht verbergen, aber ich bin ja ein richtiger Mann und mag es, wenn an einer Frau etwas dran ist. Ihre Bluse war mir allerdings zu neumodisch. Diese seltsamen Muster an den Achseln und dieser Knitterlook sind einfach nicht mein Fall. Aber Dienstkleidung kann man sich nicht aussuchen.

Sie kam an meinen Tisch und setzte sich mir gegenüber. Das nenne ich Service! “Gedecktä Äpflkucha mampfe?” flüsterte sie mir zu. Gottseidank bin ich sprachbegabt und antwortete: “Mai schtegga!”. Die Bedienung blinzelte mir vergnügt zu und sagte: “Ha noi!”. So, so, sie wollte also eine intellektuelle Unterhaltung über Asien. Schon wieder so ein Trick um zu zeigen, wieviel man doch schon gereist wäre. Aber da konnte ich locker mithalten. “Hanoi hat 2, 2 Millionen Einwohner, grob geschätzt!”. Sie sah mich verblüfft an und antwortete: “Ha wa!”. Dachte ich es mir doch. Sie hatte keine Ahnung von Vietnam. Und jetzt machte sie einen auf Inselhopper. Aber nicht mit mir! “Die gesamte Inselgruppe Hawaii besteht aus den Spitzen erkalteter Vulkane!”. Sie sah mich bewundernd an: “Sabbrlott!” Aha. Sie wollte also Kinder. Holla, die Waldfee – die ging aber ran! “Ich habe bereits zwei Kinder, ich bin also bestens versorgt, vielen Dank!”. Sie wirkte nun etwas irritiert, nahm meine Hand, sah sie sich genau an und murmelte: “Gäder!”. Wollte sie mir aus der Hand lesen? War sie etwa eine von diesen esoterischen Frauen, die erst mal ihre Migräne auspendeln, bevor sie einen Mann nicht ranlassen? Sie sollte merken, daß ich mich auch damit bestens auskenne: “Konfuzius sagt, wenn der weiße Adler landet, ist er da!”. Ich sah sie stolz an und wirklich, sie kicherte und antwortete: “Ha wa, da Gung!”
Reingelegt! Konfuzius ist gar kein Hawaiianer!

Ich wurde dieses Gesprächs langsam überdrüssig. Es ist ja schön und gut, wenn eine Frau gebildet ist, Fremdsprachen spricht und sich mental nicht gehen lässt. Auf der anderen Seite: eine Gehirnverfettung ist, im Gegensatz zu Bauch und Hintern, ja nicht wirklich auf den ersten Blick zu erkennen und ich möchte eben mit einer Frau auch mehr machen, als nur intelligente Gespräche zu führen. Die kann ich nämlich auch mit mir alleine haben und da widerspricht mir niemand.

Ich stand also auf, lächelte sie zärtlich an und sagte: “Ich muß jetzt los, es war ein sehr angenehmes Gespräch mit Ihnen und ich hoffe, wir können es bald einmal fortführen. Sie stand ebenfalls auf, lächelte mich traurig an und fragte leise: “Schupfnudle mampfe, Mamasuggele?”. Da ich aber auf Sex momentan keine Lust hatte – schliesslich hatte ich ja mehr oder weniger meinem vorherigen Date versprochen, mich für sie und ihre Freundin aufzusparen, schüttelte ich nur den Kopf und ging. Als ich zurückblickte, sah ich, wie sie sich von dem Kerl hinterm Tresen mit einem Bier trösten liess. Die Arme!

Ich habe zwei Frauen an diesem Tag das Herz gebrochen. Was bin ich doch für ein toller Kerl!!!

11 Comments »

Schaffe, schaffe

zoee_neuschwanstein.jpg
Häusle baue,
Und net nach de Mädle schaue
Und wenn unser Häusle steht
Dann gibts noch lang kei Ruh
Ja da spare mir, da spare mir
Für e Geissbock und e Kuh

Geissbock und Kuh habe ich bereits und das Mädlenachschaue ist mir egal. Jetzt brauche ich nur noch einen fleissigen Häuslebauer nach Vorlage. Ich mache dann auch Schupfnudle!

9 Comments »

Der tragische Anton

zoee_gockel.jpg

Viele Männer fragen sich, warum sich keine Frau für sie interessiert. Wenn sie sich das überhaupt fragen und nicht gleich im Tränenselbstmitleidsmeer schwimmen. Wo sie doch so toll und so schön und so klug und so witzig und überhaupt sind. Das mag vielleicht daran liegen, daß sie es den Frauen ununterbrochen sagen. Also wie toll, schön, klug, witzig und überhaupt sie sind. Und es auch der ganzen Welt sagen, das mit dem toll, schön, klug, witzig und überhaupt.

Das liegt am mangelnden Selbstbewusstsein und das liegt auf der Hand – wenn schon keiner über einen spricht, spricht man halt selbst über sich. Und wie toll und schön und klug und witzig und überhaupt man ist. Egal ob es jemanden interessiert oder nicht. Wobei letzteres wahrscheinlich die Regel ist.

Sehen wir uns doch mal ein Beispiel an:

Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der Anton aus Tirol

Richtig wäre es, wenn der Anton sich einfach nur mit seinem Namen vorstellen würde. Dass er schön und toll ist sollte sein Gegenüber möglichst selbst herausfinden. Egal in welchem Zustand sich dieses befindet. Also: einfach wirken lassen.

Meine gigaschlanken Wadln san a Wahnsinn für die Madln, mei Figur a Wunder dar Natur

Es ist nicht sinnvoll, seine körperlichen Defizite selbstmitleidheischend in den Vordergrund zu stellen. Daß die Waden “giga” (bitte Männer: keinen Kidsjargon verwenden, das ist total abtörnend, echt!) sind, sieht man ja. Und die Figur: nun, das ist ja Geschmackssache. Die Natur wundert sich im übrigen heute noch darüber, dass übergewichtige Menschen immer betonen, sie hätten “schwere Knochen”. Am besten ist es, einfach nicht darüber zu sprechen.

I bin so stoak und auch so wild, ich treib es heiss und eisgekühlt

Dadurch, daß der Anton seine Stärke und Wildheit so betont wird völlig klar, daß er im Grunde seines Körpers ein Hänfling ist. Hunde die bellen etc. Und dass der Anton gar nichts treibt, ist sowieso völlig klar. Ein Gentleman geniesst und treibt’s.

Wippe ich mit dem Gesäß, schrein die Hasen SOS und wollen den Anton aus Tirol

Hier ist der Anton zum ersten Mal ehrlich: sein Hintern ist anscheinend nicht für die Nacktheit geboren. Allerdings ist es nicht so geschickt zu betonen, daß er einen Allerweltsnamen in Tirol trägt. Das macht ihn noch durchschnittlicher.

Blaue Brille, Sellerie, des braucht so a Anton nie
Koa Tattoo und koane Schmäh, a koa Piercing und koa Juche

Der Anton versucht hier zu überspielen, daß er nicht an Mode oder gesunder Ernährung interessiert ist. Gegen Körperschmuck hat er auch etwas. Wahrscheinlich, weil es weh tut. Mit dem “Juche” am Ende des Satzes versucht er, diese Wehleidigkeit ins Lächerliche zu ziehen. Aber damit bewirkt er genau das Gegenteil.

Bin koa Softie, bin koa Tiger, girls, so an Typ wie mi, des gab´s noch nie

Ja, da hat der Anton schon recht. Aber ob er es selbst merkt?

Ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der Anton aus Tirol
Meine gigaschlanken Wadln san a Wahnsinn für die Madln, mei Figur a Wunder dar Natur
I bin so stoak und auch so wild, ich treib es heiss und eisgekühlt
Wippe ich mit dem Gesäß, schrein die Hasen SOS und wollen den Anton aus Tirol

Wiederholungen von offensichtlichem Wunschdenken schreckt Frauen ab! Vor allem schätzen Frauen es nicht, wenn der Gesprächspartner ständig nur von sich und seinen gewünschten Vorzügen spricht.

Abends dann im Discostadl zoag i mi mit 15 Madl, denn gewinnen kann nur i

Ein positiver Aspekt: der Anton hat viel Geld!

Ui, so schön woa i no nie, lass alle Buam im Regen stehen

Sehr viel Geld!!!

Koana is so urig schön, ahhh, bin i schön, ahhhh, is der schön
stoaka Bua, von dir kriag i net gnua, komm her und mochs mit mia, mein Tiroler Stier

Aber sowas von viel Geld!!!!!!!!!!

Also: immer schön bei der Wahrheit bleiben – oder gleich zuhause!

13 Comments »