Archive for April, 2007

Links und rechts!

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Links:

Heute morgen. Ich mache mich für die Arbeit fertig, Madame hat schulfrei, lümmelt auf dem Sofa herum und leistet mir freundlicherweise Gesellschaft. Ich mäkele herum: “Mann, ich bin fett, grauhaarig und total hässlich!”. Sie kaut ungerührt auf ihrem Brötchen herum und sagt: “Ach, Quatsch, Mama! Du bist doch nicht hässlich!”

Rechts:

Stunden später beim Einkaufsbummel. Madame übertreibt es mal wieder (oder ich bin einfach zu genervt) und ich halte ihr eine Strafpredigt. Und zwar eine von den sehr rigorosen.

Nach einer Weile kommt sie zu mir, gibt mir ein Küsschen und sagt: “Tut mir leid, Mama, ganz wirklich!” Wer sich entschuldigt, dem wird verziehen und ich kann sowieso nie lange böse sein. Ich gebe ihr also ein Küsschen zurück. “Sag’ mal, Mama, war ich echt so schlimm? Ich habe das gar nicht gemerkt!” – “Ja, warst du, ich bin ja nicht ohne Grund sauer!” (Naja. Naja. Naja.) – “Und ausserdem habe ich dir ein paar Mal gesagt, du sollst mit dem Gezicke aufhören! Wieso hast du das nicht getan?” – “Och, weisst du, du übertreibst ja auch manchmal und weil ich es nicht selbst gemerkt habe, dachte ich, es ist mal wieder soweit!”

Angelina? Brad?

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Mysterien des Lebens

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Wenn man Spaghetti mit Tomatensoße isst, zieht man keine weisse Bluse an. Das wissen alle, sogar ich. Aber das hatte ich auch gar nicht vor. Ich hatte vor, mit einer weissen Bluse ins Büro zu gehen. Mit einer blütenweissen, frisch gebügelten Bluse! Das habe ich dann auch getan und ich war wirklich sehr vorsichtig: über die Kaffeetasse habe ich Alufolie gezogen, ein Loch reingepiekst und einen Strohhalm durchgesteckt, der Aschenbecher ist im Konferenzraum, damit ich auch immer brav über den Flur laufe – die Zigarette weit von mir gestreckt. Die Zeitungen habe ich nur mit Einmalhandschuhen angefasst und ich habe mich vom Hausmeister fern gehalten, der heute morgen unbedingt durch ein Fenster auf das Dach wollte. Ich habe also alles, wirklich alles, getan, um dem Tomatenmurphy zu entgehen.

Und was sehe ich gerade? Vor meinem Bauch hat die Bluse auf einmal ganz hässliche graue Schlieren bekommen! Wo kommen die denn jetzt plötzlich her? Ich untersuche meinen Schreibtisch: der ist weiss und sauber. Weisser und sauberer als meine Bluse. Ich gehe noch einmal alle Stationen ab, die ich heute bereits besucht habe: der Kopierer ist sauber, der Schredder ebenfalls, die Küche glänzt und die Tür habe ich mit dem Schlüssel geöffnet, nicht mit dem Bauch. Obwohl ich das bestimmt auch kann, wenn ich mich genügend anstrenge.

Also: wo kommen diese hässlichen, grauen Schlieren her? Wer mir das beantworten kann, der darf die Bluse dann auch waschen!

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Noch ein alter Mann!

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Happy Birthday mein Lieblingsfischer!!! Alles Liebe und Gute – viele Geschenke, Wein, Weib und Gesang an diesem ganz besonderen Tag!

Geniesse ihn, solange Du noch kannst, denn in spätestens 2 Jahren bekommst Du zusätzlich zur Sinnkrise noch eine Mittellebenskrise und graue Haare! Es ist auch ein Märchen, daß Männer nicht altern sondern reifen – sie werden genauso runzlig und ledrig wie die Frauen, glaube es mir! Ausserdem setzen sie genau so Fett an, kommen in die Wechseljahre und bekommen Brüste. Mit der Mär, daß besonders jüngere Frauen auf ältere Männer stehen, muß auch mal aufgeräumt werden. Jüngere Frauen wollen ältere Männer nur, wenn diese in Besitz von Kreditkarten und Barvermögen unter der Matratze sind. Dann -und nur dann- legen sie sich auch genau auf diese.

Wie Du siehst – Dein Leben ist quasi schon vorbei! Wenn Du schlau bist, besorgst Du dir gleich Hosenträger und eine Pfeife und gehst in den Park Schach oder Boule spielen, wie Deine Altersgenossen! Ich verspreche, daß ich später auch vorbeikomme und Dir Deinen Brei und Deinen Fencheltee in der Schnabeltasse vorbeibringe.

Also lass’ die Jeans und das T-Shirt im Schrank. In Deinem Alter macht man sich damit nur lächerlich!

Hatte ich schon gratuliert?

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Das Buch zur Party!

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Lest jetzt schon, was partyren wird! Wir wissen jetzt schon, was morgen los ist!
Bestellungen nehme ich gerne entgegen.

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Fat Actress

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Kirstie Alley spielt sich selbst – die fette Schauspielerin ohne Mann.

Unglaublich lässig gespielt, viele Gastauftritte von Stars, die sich ebenfalls selbst spielen könnten, sehr witzig, gut auf’s Maul geschaut und eine gar nicht mal so schlechte Synchronisation, obwohl es im Original natürlich -wie üblich- ungeschlagen gut ist.

Ich hatte jedenfalls mal wieder zwei vergnügliche Stunden mit der DVD. Ich glaube, das gucke ich mir noch ein paar Mal an, bis ich sie zurückgebe. Oder es einfach vergesse!

Soviel ich weiss (und ich weiss diesbezüglich fast alles, weil ich so eine triviale Gans bin) gab es diese Serie noch nicht im deutschen Fernsehen. Schade!

P.S.: Ich walke übrigens auch mit Gwen Stefani!

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Sieben

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Hausaufgaben
Also, Herr Pulsiv, hier die sieben Songs, die mir zur Zeit etwas bedeuten und die ich momentan ständig höre.

Weil ich aber nicht i-pode und nicht einmal genau weiss, was das ist, setze ich einfach Jutjubes.
1.  John Denver & Jose Carreras: “Perhaps love”

2. Carole King & Louise Goffin (Tochter): “Where you lead”

3. The Sisters of Mercy & Ofra Haza: “Temple of Love

4. Jeanette “Porque te vas” 

5. Mario Lanza “The Donkey Serenade”

6. Aimee Man “Wise Up”

7. Nina Hagen Du hast den Farbfilm vergessen

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Nur ein Wort

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Herr Fischer wirft mit Stöcken herum. Sei’s drum. Schweizer soll man ja bekanntlich nicht verärgern, sonst schicken sie einem Geschenke!

1 Wo ist Dein Handy? Bett

2 Dein Partner? Vogelkäfig

3 Deine Haare? Lang

4 Deine Mama? Ausland

5 Dein Papa? Bayern

6 Lieblingsgegenstand? Fernbedienung

7 Dein Traum von letzter Nacht? Privatsache

8 Dein Lieblingsgetränk? Trendy Colamix

9 Dein Traumauto? Citroen DS

10 Der Raum in dem Du Dich befindest? Wohnzimmer

11 Dein Ex? Welcher?

12 Deine Angst? Genügend

13 Was möchtest Du in 10 Jahren sein? Gesund

14 Mit wem verbrachtest Du den gestrigen Abend? Traumfrau

15 Was bist du nicht? Männlich

16 Das letzte was du getan hast? Geraucht

17 Was trägst Du? Kleid

18 Dein Lieblingsbuch? Hunderte!

19 Das letzte was Du gegessen hast? Meeresfrüchte

20 Dein Leben? Achterbahn

21 Deine Stimmung? Fröhlich

22 Deine Freunde? Genügend

23 Woran denkst Du gerade? Schuhe

24 Was machst du gerade? Fallschirmspringen

25 Dein Sommer? Heiss

26 Was läuft in Deinem TV? Vieles

27 Wann hast du das letzte Mal gelacht? Jetzt

28 Das letzte Mal geweint? Januar

29 Schule? Vorbei

30 Was hörst du gerade? Werbung

31 Liebste Wochenendbeschäftigung? Faulenzen

32 Traumjob? Schreibundkokoloreswarenbesitzerin

33 Dein Computer? Genau

34 Außerhalb Deines Fensters? Bäume

35 Bier? Keins

36 Mexikanisches Essen? Immer

37 Winter? Kalt

38 Religion? Keine

39 Urlaub? Meer

40 Auf Deinem Bett? Handy

41 Liebe? Ergebungssache

Und weil Stöckchen bekanntlich keine Selbstbedienung sind werfe ich jetzt mal weiter an:  Frau Jata, Miss Emily,  und Frau Klosterschwester.

P.S.: Herr Fischer ist dooohof!!! :)

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Vergleichen und messen

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Melde gehorsamst: Freitag keine besonderen Vorkommnisse. Naja, bis auf die verschwundene Kontaktlinse, die nicht in ihrem Döschen war und die ich auch als getrocknete Plastikscherbe nicht finden konnte. Bis ich dann die noch verbliebende Linse wieder aus dem Auge popelte und in die Kontaktlinsenschale zurücklegte. Als ich dann die Lösung aufschraubte stellte ich fest, dass die vermisste Linse im Deckel überlebt hat. Keine Ahnung, wie das wieder passiert ist, aber es kann einfach in der Natur der Sache liegen: einäugig sieht man halt einfach genauso wenig wie zweiäugig ohne Sehhilfe. Ansonsten verlief der Tag ganz normal.

Heute ist also kinderfreier Samstag und ich hatte mir so einige Dinge vorgenommen, die ich gerne mache, wenn das Kind nicht da ist. Wie z.B. wenig bis gar nichts. Oder ganz furchtbar viel.

Plötzlich klingelt das Telefon. Frau Sprotte ist dran. Sie hat ihr Mathebuch vergessen und muss noch Hausaufgaben machen. Morgen geht es nicht, da sind wir beide eingeladen und sie kommt erst mittags nach Hause. Supermama schlägt vor, ihr die Hausaufgaben einfach am Telefon vorzulesen, Sprotte soll mitschreiben. Geht nicht, meint Fräulein Sprotte, weil sie das Bild dazu braucht. Käse, meint Supermama, das Bild kann man ja beschreiben. Geht nicht, meint Fräulein Sprotte, das wäre zu kompliziert. Klar, Mutter ist ja bekanntlich blöd! Aus dem Hintergrund meldet sich der Sprottenvater, ob ich denn keinen Scanner hätte. Klar habe ich einen. Aber in einem Anfall von Blödheit habe ich dem Sprottenvater irgendwann mal eine ganze Tüte mit Kabeln, Festplatten, Modems, Telefonverteilern etc. überreicht. Da waren auch die Kabel vom Scanner drin, den ich damals (vor ca. 3 Jahren) abgebaut habe, weil ich umgestellt habe. Seitdem habe ich regelmässig vergessen ihn daran zu erinnern, mir die Kabel doch mal bitte herauszusuchen. Der Scanner fristet seitdem sein kabelloses Dasein im Wandschrank. Da ich dem Sprottenvater die Schuld daran nun definitiv nicht geben konnte, habe ich die Frage einfach verneint.

Da ich aber immer noch der Meinung war, daß diese Zeichnung nicht schwierig sein kann und Photoshop oder Paint schon ausreichen werden, habe ich großmundig eine e-mail versprochen und mir die Seitennummer aus dem Mathebuch geben lassen. Tja, was soll ich sagen?

Jessica und Kay beziehen mit ihren Eltern eine neue Wohnung. Beide Kinder bekommen ein eigenes Zimmer. Ihre Mutter hat in den Grundriss der Zimer einige Maße eingetragen.

-Bild von Grundriss mit unglaublich vielen Maßen, wird nachgereicht-

Jetzt möchte Jessica Rollos an verschieden große Fenster anbringen, Regalbretter in verschiedenen Größen an Wände dübeln, die aber exakt passen müssen, einen Schrank von 1,65 m irgendwo hinstellen und ihr Bett mit 1,90 cm ebenfalls unterbringen.

Was macht eigentlich die faule Socke von Vater, während sich das arme Jessica-Kind den Kopf zerbricht????

Also werde ich mich jetzt straßentauglich machen, das Mathebuch unter den Arm klemmen und ins Internetcafé marschieren. Dort werde ich das Ding dann einscannen lassen und per e-mail nach Sprottenhausen schicken. Abholen können es Frau Sprotte plus Papa nämlich nicht, weil sie auf dem Weg ins Schwimmbad sind.

Und danach bin ich wahrscheinlich so fit, daß ich wieder anfange Dinge zu machen, die ich nicht tun sollte. Wie z.B. das Schlafzimmer mal wieder ausräumen, weil ich zwei Schränke austauschen möchte. Und, wie immer, werde ich garantiert damit nicht fertig und werde mich, wie immer, total darüber ärgern und als Ausgleich irgend etwas tun, das ich nicht tun sollte. Wie z.B. die Küche komplett umdekorieren. Und auch damit werde ich garantiert nicht fertig und die Wohnung wird aussehen, wie kurz nach einem Kindergeburtstag.

Das ziehe ich ihr alles vom Taschengeld ab!

Aber ich habe schon im Mathebuch weitergeblättert: die nächste Hausaufgabe wird die sein, warum der faule Vater auch den armen Kay alles alleine machen lässt. Das bekommt der Sprottenvater dann ebenfalls gleich per e-mail.

Manchmal sollte man sich für nichts zu blöd sein.

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Die Tolpatschwoche nimmt kein Ende

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Ich bin die Königin der Lackierer, Maler und Umsteller. Und der Deppen.

Ich lackiere und male alles an, was mir nicht mehr gefällt, um drei Monate später festzustellen, dass mir diese Farbe nicht mehr gefällt weil sich anscheinend in meinem Horoskop der Mond in ein elftes Haus verschanzt hat oder es keine Leberwurst light im Supermarkt gibt.

Gestern stehe ich also bei meiner Freundin im Schlafzimmer und bewundere ihren neu lackierten Schrank. Sehr, sehr schick! Natürlich muss ich trotzdem angeben und sage -nachdem ich den Schrank vorher anständig bewundert habe, weil er wirklich toll aussah und ich mächtig neidisch war- fachmännisch: “Naja, bei Hochglanzlack dauert es halt lange, bis er trocken ist!” Und um diesen saublöden und überflüssigen Satz noch zu übertrumpfen, fahre ich mit einem Finger über die Schranktür. Im gleichen Augenblick schreit es neben mir “Neiiiiiiiiiiiiin, den habe ich erst heute lackiiiiiiieeeeert!”.

Was soll ich sagen? Meine Fingerabdrücke werden jetzt alles beobachten, was in diesem Schlafzimmer passiert. Ich fühle mich gerade sehr verschilyt und gleichzeitig sehr konspirativ.

Morgen ist Freitag. Mal sehen, es kann ja wirklich nur besser werden.

P.S.: Ach ja, und einen Porno habe ich auch noch gedreht.

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Liebe Rucksackträger,

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es ist ja toll, daß Ihr Euch für diese Art des Unbedingtmitnehmmüssentransportes entschieden habt. Es wäre allerdings wirklich, wirklich, wirklich sehr nett, wenn Ihr Euch auch daran erinnern würdet, daß Ihr den Sack auf dem Rücken tragt! Das heisst, daß Euer Rücken nicht mehr flach ist, sondern eine Wölbung dazu kommt, die teilweise bis zu 30 cm beträgt. Hinter Euch ist also noch etwas!
Der nächste Träger, der mir in der U-Bahn seinen Sack auf die Brust drückt, bekommt Haue! Falls ich mich überhaupt bewegen kann.

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