Archive for Juli, 2007

Wacker, wacker!

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Heute waren wir Helden!

Unter Verdrehung bestimmter Tatsachen und Unterdemtischkehren von offensichtlichen Anscheinlichkeiten kann ich heute zu Recht behaupten: der Tag hätte auch wesentlich langweiliger verlaufen können, allerdings ebenfalls viel entspannter.
Kryptili-Kryptila!

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Wie Hanni und Nanni

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… lesen wir uns jeden Abend das reale Leben vor.

Aber psssst … nicht weitersagen!

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Oma hat Geburtstag

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Die Sprottenoma hatte gestern Geburtstag. Ihrem Wunsch entsprechend, hat das liebe Enkelkind auch die Geburtstagswoche bei ihr verbracht und ganz wahnsinnig spannende Dinge gemacht wie z.B. eine dreistündige Bootsfahrt auf der Weser, Besuch bei sämtlichen Omafreundinnen und jeden Morgen eine stramme Walkingtour durch den Wald. Oma wohnt in einem recht langweiligen Kurort, deshalb ist dort nicht wirklich etwas los, vor allem nicht für Kinder.

Gestern lud Oma feierlich ins Restaurant ein. Ihre Freundinnen waren da, Familienmitglieder aus der Steinzeit und -natürlich- kein einziges Kind.

Heute morgen kam dann kurz per Telefon die Zusammenfassung des Abends:

“Boah, das war so langweilig! Aber Gottseidank hingen überall so Gedichte herum. Das bei uns überm Tisch war irgendwas mit dem Schatten einer Kur und es hatte 465 Buchstaben!!!”

“Hast du die etwa alle gezählt?”

“Ja, was hätte ich denn sonst tun sollen? Meinen DS durfte ich ja nicht mitnehmen! Was ist eigentlich ein Schatten einer Kur?”

Ich werde sie heute abend am Bahnhof in Empfang nehmen und ein Mutter-Tochter-Gespräch führen. Ein sehr ernsthaftes!

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Ehre am Mittwoch

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Hans Albers ist heute aus Stuttgart zurück nach Hamburg gebracht worden und möchte endlich nach Hause. Schliesslich musste er da ganze 10 Tage bei Wind und Wetter einsam herumstehen. Er ist ja auch schon ein bisschen älter und kann nicht mehr so, wie er möchte, also werde ich gleich mal zu dem roten Bus fahren, in dem er auf mich wartet und ihn ganz vorsichtig und liebevoll zurück ins Heim bringen.

Toll ist allerdings, daß er oben lediglich geklebt ist. Ich muss ihn da-wo-ich-es-nicht-sagen-kann anpacken. Ich kann Glück haben, was? Vor allem weil ich gerade erfahren habe, daß sein Kopf in einer schicken Ledertasche ist!

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Herr Stard mag keine bayrische Musik?

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Von wegen!

Hier ist der Beweis. Und das beweist natürlich noch viel, viel mehr! Aber wir Bayern sind ja diskret.

Ich hüstel mal kurz.

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Schuhe, frische Schuhe!

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Wem passen sie?

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In der Draussengastronomie

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Ist hier noch frei?” Ich sitze in einem Strassencafè in der Schanze und genehmige mir eine kleine Auszeit. Kaffee trinken, eine dumme Zeitung lesen, ein bisschen Strassenluft schnuppern, herumgucken – ich mag das, das aktive Nichtstun.
“Klar”, antworte ich, ohne aufzusehen. In Hamburg kann man durchaus Cafétische teilen, ohne sofort in eine WG-Hektik zu verfallen. In dieser Stadt habe ich den Satz “Ist hier noch frei” auch noch nie als Anmache empfunden oder erlebt. Hamburger sind nämlich total coole Säue und lassen sich durch nichts irritieren und sie spannen auch nicht.

Leider bin ich in München aufgewachsen. Da sieht der Hang zum Voyeurismus schon etwas anders aus.

Ich gucke also angestrengt unauffällig über meine Zeitschrift, als sie sich setzen: sie ist etwas zu schick angezogen für dieses Lokal und diese Tageszeit und auch etwas zu pummelig für ihr enges Kostüm. Ihre Strapse gucken etwas unter dem zu kurzen Rock hervor als sie sich setzt und auch ihre Schuhe passen nicht so sehr in die Stadt. Man sieht, sie ist zu Besuch.
Er hingegen ist zu gewollt kühl angezogen für sein Alter. Seine braunen Designercordhosen sind aufwendig verkrumpelt, sein braunes Retter-T-Shirt hängt zu locker in der Cordhose und über dem geflochtenem schwarzen Gürtel und er trägt FlipFlops. Und irgendwas an seinem Gesicht stimmt nicht. Man sieht, er hat Besuch.

Ein sehr seltsames Paar. Ein sehr interessantes Paar.

Ich starre angestrengt in meine Zeitschrift.

Sie starren angestrengt in die Karte.

“Na?” sagt er, “weisst du, was du willst?”
“Ach”, sagt sie, “ich weiss es nicht so genau. Was nimmst du denn?”

* Dialogkürzung: sie nimmt natürlich einen Salat und er die Calamari. Natürlich!

“Und was möchtest du trinken?” fragt die Designercordhose
“Hmmm…”, überlegt der Straps, “was nimmst du denn?”
“Ich nehme einen Pinot Grigio, ich hoffe, die haben einen guten Offenen hier.”
“Ah, ich liebe Rotwein, den nehme ich auch!”, strahlt der Straps.

* Dialogkürzung: die Bestellung wird aufgenommen und Frau Straps trinkt auch einen offenen Weissen.

Nach der Bestellung wird es richtig interessant.
“Tja!” sagt er und lächelt. Irgendwas an seinem Gesicht stimmt immer noch nicht.
“Tja!” lächelt sie zurück. Irgendwas an ihr stimmt sowieso nicht.
“Naja, wer hätte das gedacht?” lacht er.
“Stimmt, wir beide … hier so ..” lacht sie zurück und tut so, als wenn sie an ihren Locken zupfen würde. Das Haarspray macht eine natürliche Zupfgeste unmöglich.
“Hättest du das gedacht?” fragt sie und legt den Kopf auf die Seite.
Ich bin immer noch fasziniert von den Strapsen am Nachmittag und glotze ihr nur auf die Beine.
“Haha” lacht er angespannt, “nö, so hatte ich mir das auch nicht vorgestellt!” An seinem Gesicht stimmt immer noch etwas nicht.
“Naja, aber hier sind wir nun mal”, sie lacht laut, als wenn sie einen guten Witz gemacht hätte.
Er lacht mit, der Witz muss echt gut gewesen sein.

Beide schweigen und ich gucke und höre immer noch.

Sie zupft verlegen an ihren sichtbaren Strapsen; unter dem Tisch hat er die FlipFlops ausgezogen und guckt angestrengt in die Ferne.

Und das Essen kommt und kommt nicht.

“Tja …” sagt er.
“Tja …” sagt sie.
“Tja …” sagt er.
“Tja …” sagt sie.

Und plötzlich gucken mich beide an. Starren mich an. Starren und starren.
Ich verstehe, zahle und gehe.

Die beiden haben echt eine Schangse!

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Hallo, ich bin der Peter!

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

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Ich bin ein ganz ein schüchterner Mann und traue mich nie, Frauen anzusprechen. Also sitze ich abends und nachts ganz alleine in meiner Stube und gucke fern. Ich bin aber auch ein sportlicher Mann und deshalb gucke ich auch ganz viel Sportfernsehen und da sind mir die ganzen hübschen Mädchen aufgefallen, die immer Karten spielen. Da habe ich mir gedacht, “Mensch, Peter, das ist es!” Ich habe mir also vorgenommen, Poker zu lernen, damit ich dann auch an einem Spieltisch mit hübschen Mädchen sitzen kann. Die muss ich dann auch gar nicht mehr ansprechen, weil ich ein richtiger Pokerspieler werde und dann immer gewinne und sich die Mädchen dann einfach ausziehen müssen. Ganz schön clever, oder?

Ich habe mich dann mal im Internet umgeguckt und bin auf eine Pokerschule gestossen: Pokerstrategy! Das klingt ja schon mal ganz gut und auch seriös. Ich habe mich dort also registriert und habe mich dann ein bisschen umgeguckt.

Was ich schon mal ganz gut fand war, dass es dort ein Forum gibt, in dem man sich ausführlich informieren kann, was es so mit der Pokerstrategie auf sich hat. In diesem Forum sind auch immer Leute, die sich gut auskennen und gerne helfen. Zu allererst habe ich mir natürlich Grundkenntnisse verschafft, damit ich überhaupt weiss, wie das geht. Da es dort auch Vidoetraining und persönliche Ansprechpartner gibt, habe ich natürlich sehr schnell Fortschritte gemacht! Es gibt sogar richtig tolle Programme zum Herunterladen. Ich habe natürlich sofort ein Auge auf das Programm geworfen, mit dem man die schlechtesten Spieler an einem Tisch ausmachen kann! Das ist natürlich nicht nett, aber ich lerne Poker ja nicht aus reinem Vergnügen!
Es dauert natürlich seine Zeit, bis man Zugriff auf alle Features (ja, ich spreche jetzt schon internett!) hat, denn diese werden je nach Aktivität der Mitglieder freigeschaltet. Es ist also ein persönlich zugeschnittenes Pokertraining. Ich kann mir bald einen Schlips kaufen und ins Casino gehen!

Diese Pokerschule kostet, im übrigen, gar nichts. Das konnte ich erst gar nicht glauben, aber das ist wirklich so! Man bekommt sogar Startkapital, wenn man das Quiz besteht! Eigenes Kapital ist nicht nötig und auch nicht erwünscht. Das finde ich prima! Ausserdem sind ständig Moderatoren und Trainer online, so dass man sich bei ihnen auch immer Hilfe und Tipps holen kann. Die Site ist auch in verschiedenen Sprachen abrufbar. Sobald ich also spanisch, englisch, deutsch, französisch etc. gelernt habe, kann ich also auch multikulturell Poker spielen. Das erhöht meine Chancen natürlich gewaltig!

Die Seite ist allerdings sehr umfangreich und man muss wirklich Zeit mitbringen, um sich alles genau anzusehen und auch zu verstehen. Aber das ist ja nicht schlimm. Ich habe ja jetzt ein Ziel und wir wissen alle, dass ja nur der Weg zählt, nicht? Ich werde also bald von meinem Erfolg bei den Frauen berichten können! Ich freue mich schon darauf!

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Gefahr!

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Herr Schäuble, Herr Schäuble! Ein Unbekannter! Ein Russe! Sie wissen, was Sie jetzt zu tun haben, ja? Bitte beschützen Sie uns!

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Mein Sommer-Schlager

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Ist der hier.

Vor einem Jahr fand ich das Lied albern, jetzt kann ich mich nicht daran satt hören.

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