Archive for Dezember, 2007

Zu verschenken:

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Aus Mangel an Notwendigkeit, gut erhaltene Zeitreisemaschine abzugeben!

Kurz und knapp: 2007 war -rückwirkend gesehen- in allen Bereichen ein erfolgreiches Jahr für mich: privat, gesundheitlich und beruflich. Ich kann mich nicht beschweren, ganz im Gegenteil! Seltsamerweise entspannte sich alles, als ich aufhörte, mich zu verkrampfen und etwas zu wollen oder zu haben, was mir offensichtlich nicht gut getan hat. So kann es von mir aus weitergehen. Es bleiben natürlich Wünsche offen, aber sie sind eben das, was sie sind: Wünsche.

Ich wünsche allen einen entspannten und rumpelkammerbefreiten Start ins neue Jahr!

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Endspurt

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Heute noch einmal auf den Weihnachtsmarkt und morgen abend endlich der Abbau! Und jede rote Zipfelmütze, die ich vor November nächsten Jahres sehe, wird ab sofort von mir mit einem bösen Blick nicht unter einer Minute bedacht! Hallelujah!

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Weibliche Logik

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Wie jeden Samstag in der vergangenen Adventszeit, musste ich zweimal täglich die Weihnachtsparade mitbetreuen. D.h.: ich lief die ganze Zeit vor den Weihnachtsmännern, bzw. -frauen und hinter dem Orchesterwagen und achtete darauf, dass alles gut läuft. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Das waren jeweils 2 Stunden mit einer kleinen Pause. Und manchmal reichte die Pause eben nicht für das Nötigste. In diesem Fall war es ein ganz normales Bedürfnis. Ich rief also eine Kollegin herbei, die mich kurz vertreten sollte, da wir gerade an der Europapassage waren. Das Gute an der Passage ist: man geht am Ballindamm rein und kommt an der Mönckebergstrasse wieder heraus. Oder umgekehrt. Das Schlechte an der Passage ist: sie ist einfach viel zu groß.

Aber das ist in dem Fall nicht wirklich schlimm gewesen, ich lief nämlich geradezu auf einen Informationspunkt (”Info-Point” für nur-deutschsprachige). Ich fragte also die nette Dame, wo denn die Kundenerleichterungen zu finden wären. Sie lächelte freundlich zurück und antwortete: “Die Rolltreppe hoch und dann rechter Hand neben vor der Sportbar!” Und machte eine ausladende Bewegung  – mit dem linken Arm. So weit, so gut. Ich kenne das “andere” links bzw. rechts ja selbst sehr gut. Allerdings ist mir so ein Fall noch nicht untergekommen.

Gehe ich nämlich davon aus, dass sie mit “links” das richtige “rechts” gemeint hat, ist alles gut. Dann gehe ich nach der Rolltreppe rechts. Gehe ich davon aus, dass sie mit “rechts” das richtige “links” gemeint hat, ist auch alles gut. Dann gehe ich nach der Rolltreppe rechts. Gehe ich davon aus, dass sie mit “links” das richtige “links” gemeint hat … nein, ich rede das jetzt nicht schön.
Was macht man aber, wenn man sowohl das richtige als auch das optionale falsche rechts und links hat? Wo geht man dann hin? Falsch links, richtig rechts oder umgekehrt?

Ich entschloss mich, einfach mal die Rolltreppe hochzufahren und dann nachzusehen, wo die Sportbar ist. Ich fahre also die Rolltreppe hoch und gucke. Und sehe wahnsinnig viele Geschäfte, aber keine Sportbar. Es wird langsam dringend. Und ich muss auch so schnell wie möglich zurück zur Parade. Ich gucke auf das Rolltreppeninformationsschild – keine Sportbar. Ich gehe zu der am nächsten gelegenen Bar und frage nach einer Sportbar – “So etwas haben wir hier nicht, oder die ist mir noch nicht aufgefallen!” Klasse!

Ich gucke noch einmal ganz genau auf das Rolltreppeninformationsschild – keine Sportbar. Allerdings fällt mir ein, daß ich genauso gut nach den Kundenerleichterungen gucken könnte. Und siehe da! Die gibt es tatsächlich! Und auch wirklich hier im ersten Stock! Ich präge mir den Weg noch einmal genau ein, gehe links oder rechts an der Rolltreppe vorbei,  komme an kleinen Restaurants und Geschäften und vielen Pflanzen vorbei und da bin ich schon!

Nachdem ich wieder aus den Erleichterungsräumen herauskomme möchte ich aber doch wissen, was es mit dieser ominösen Sportbar auf sich hat. Ich sehe mich also um und entdecke eine Bar auf der linken oder rechten Seite und auf der anderen Seite das, was ich mir gleich hätte denken können: ein Schuhgeschäft für Sportschuhe!

Mann! Frau! Sag’ doch gleich “Turnschuhgeschäft irgendwo da oben”!

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Fröhliche Weihnachten!

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Und alles, was Ihr Euch wünscht!

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Musikalische Früherziehung

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Kinder sollten Musikinstrumente beherrschen. Sie sollten mit Musik aufwachsen, sich selbst kreativ betätigen und so früh wie möglich an diese pädagogisch herangeführt werden.

So habe ich es vor einigen Jahren mit meiner damals 3jährigen Nichte gemacht: ich schenkte ihr ein kleines, niedliches Schlagzeug mit niedlichen Disneymotiven darauf. Das Kind hat sich gefreut, die Eltern haben säuerlich geguckt. Nach ein paar Wochen, war das Schlagzeug seltsamerweise kaputt. Ich verstehe bis heute nicht, wie das passieren konnte, es war nämlich sehr teuer gewesen. Ich schenkte dann bei nächster Gelegenheit eine Blockflöte. Das Kind war -natürlich- begeistert und probierte sie auch sofort aus. Leider hatte ich einen wichtigen Termin vergessen und musste sofort aufbrechen. Auch diese Blockflöte ging kaputt. Auch hier verstehe ich nicht, wie das passieren konnte.

Ich verschenkte im Laufe meiner kinderlosen Zeit viele Musikinstrumente: Flöten, kleine Plastikgitarren,Trommeln, Maracas, Tambourine mit Schellen dran etc. etc. Anscheinend bewies ich dabei aber kein gutes Händchen, denn aus irgendeinem Grund waren alle Musikinstrumente beim nächsten Besuch – genau: kaputt! Trotzdem war ich nach wie vor der Meinung: Kind + Instrument = gute Idee!

Dann wurde meine Tochter geboren. Und selbstverständlich hatte ich felsenfest vor, sie ebenfalls pädagogisch-behutsam zu musikalisieren. Das fing mit Töpfen an, auf denen sie mit einem Holzlöffel herumschlagen durfte. Erst in der Küche, während ich dort herumhantierte. Nach ein paar Tagen im Wohnzimmer. Damit sich die Nachbarn auch mal freuen können und natürlich um mit der Musikalität meines Kindes anzugeben.Leider hatte ich dann keine Zeit mehr für Musikalität. Ich fand es wichtiger, ihr aus “Geometrie für Kleinkinder” und “Lebhafte Kinder zwanglos ruhig stellen in drei Schritten” vorzulesen. Musik wird sowieso total überschätzt.

Mittlerweile spielt sie Gitarre (aushäusiger Lehrer), Blockflöte (aushäusige Schule) und Keyboard (aushäusiger Vater). Sie kann Noten lesen, lernt schnell und gerne und egal, was sie für ein Instrument spielt – es klingt klasse! Na also, geht doch!

Heute im Supermarkt bin ich vor dem Trommelset “Little Amadeus” hängengeblieben. Hmmm …. bald ist doch Weihnachten und Butze würde sich sicherlich total darüber freuen! Und Geburtstag hat er ja auch bald, dann könnte man ja noch einen Kassettenrecorder mit Schlumpfliederkassetten nachschieben!

Ich finde, das ist eine klasse Idee! Ja, genau so und nicht anders werde ich es machen! Und seine Eltern werden das genau so sehen und nicht anders und mich dann jeden Sonntag zum Essen einladen! Und das kleine Amadeus-Sortiment sieht recht robust aus. Das geht dieses Mal bestimmt nicht kaputt!
Wieder eine Kinderseele musikalisiert. Ich komme bestimmt in den Himmel!

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Alle,

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die gegen Drogen und für Sex sind, oder gegen Sex und für Drogen oder für beides oder gegen beides oder die einfach keines von beiden haben, bitte hier klicken. Ihr sollt auch was in den Stiefel bekommen, sonst ist es ungerecht.

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Weihnachtskarten

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… finde ich persönlich vollkommen überflüssig. Vor allem dieser Firmenbuhei, der ab Mitte Dezember unsere Briefkästen zum Überquellen bringt. Die meisten sind einfallslos und hässlich.

Aber die, die ich heute bekommen habe fand ich sehr, nun, erwähnenswert. Und nein, ich habe das Päckchen noch nicht aufgemacht!

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Verwechslungsgefahr am Dienstag

Noch eine Verwechslungsgefahr:

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Schmidt und Pocher

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Schmidt und Pocher

Schenkelklopfer, was?

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Taschenkontrolle

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Herr Schmidt wollte es wissen. Mein Gesicht hatte, bei aller Liebe, einfach keinen Platz mehr. Aber das trage ich ja auch nicht in meiner Tasche herum.

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Und da war dann noch …

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… der Marmorkuchen, der eines Morgens aufwachte und feststellen musste, daß sein Marmor weg war! Da hat sich der Marmorkuchen ganz fürchterlich erschreckt und bitterlich geweint. Er weinte so laut, daß sein Kuchenthekennachbar, der Guglhupf, auf ihn aufmerksam wurde. “Was hast du denn, lieber Marmorkuchen? Warum weinst du denn so bitterlich?” – “Schau mich an! Ich bin kein Marmorkuchen mehr! Mein Marmor ist weg, ich bin jetzt einfach nur ein …kuchen! Sogar ein klein geschriebener Kuchen! Keiner wird mich mehr kaufen, keiner wird mich mehr essen, ich werde hier in der Theke vertrocknen und verschrumpeln und dann wird man meine Krümel einfach in den Müll werfen!” Und während der …kuchen diese grausamen Worte sprach, erschrak er gleich noch viel mehr und weinte noch lauter: “Ich bin ein …kuchen! Ich bin nur ein …kuchen!”

Der Guglhupf rückte etwas näher an den …kuchen heran und sprach. “Nein, lieber …kuchen, du bist doch immer weit mehr gewesen, als nur der schnöde Marmor! Du hast doch einen saftigen Teig, eine hübsche Glasur und keinerlei Zusatzstoffe verfälschen den deinen süssen Geschmack! Sieh doch mal deine inneren Werte! Sieh’ mich an!” Der …kuchen sah den Guglhupf an. “Ich habe kein weiteres Innenleben und lediglich etwas Puderzucker als Verzierung. Und? Bin ich unzufrieden mit dem, was der Bäcker mir gab? Nein, ich bin glücklich und zufrieden! Es muss auch die schlichten Schönheiten geben, die Freude bereiten können! Bald ist Weihnachten und wir werden auf Tischen stehen, angeschnitten und gegessen werden und die lieben Kindebäuchlein füllen! Was ist dagegen schon Marmor, lieber …kuchen?” Der Guglhupf lächelte salbungsvoll und sah den …kuchen aufmunternd an.
Der …kuchen schluchzte noch einmal trocken auf, putzte sich die Nase und war nur ein bisschen getröstet. Weihnachten und Kinderbauchfreuden sind zwar ganz schön. Aber er sah trotzdem hässlich aus.
Der …kuchen dachte angestrengt nach: Hmmm … eventuell war ja mit der Schwarwälder Kirschtorte noch etwas zu machen? Sie war so hinreissend aufwendig verziert, die würde ihm bestimmt die eine Schokoraspel oder das andere Cremehütchen abgeben, wenn er nur nett genug zu ihr war.

Der …kuchen wischte sich die Tränen ab, versuchte ein gewinnendes Lächeln und drehte sich kokett zur Tortentheke.

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