Archive for März, 2008

Zu früh gefreut!

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Jedes Jahr, wenn sich der wonnige Monat Mai nähert, ritualisiere ich: ich nehme mein Brautkleid aus dem Schrank, mache es weiter oder enger, je nachdem, poliere die Pfennige für die Brautschuhe und rüsche meine Lockenwickler auf. Denn im Mai wird geheiratet. Soviel ist klar. Und zwar früher oder später. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Allerdings wird es langsam knapp mit der Zeit, und bis ich zwei Tage vor meinem (oder seinem) Ableben den mir bestimmten Mann eheliche, ist ja auch noch eine Weile hin. Ein bisschen ernsthafter Spaß sollte mir bis dahin vergönnt sein, oder?

Um es dieses Jahr besonders gut zu machen, habe ich mich sogar einem Test unterzogen. Ich war ganz gespannt auf das Ergebnis und mir total sicher: dieses Jahr wird es endlich soweit sein!!

Und dann das:

“Sie haben ernsthafte Vorbehalte, was die Ehe angeht. Vielleicht wollen Sie sich später einmal auf das Abenteuer Ehe einlassen, aber bestimmt nicht in nächster Zukunft. Hier ist mehr als nur der übliche Bammel vor der Zeit zu zweit am Werke, und wir können nichts tun, als all den Männern da draußen unser Beileid anzubieten: Ihr werdet noch warten müssen! Es hat bestimmt mit sexuell motivierten Gründen zu tun, oder aber Ihr starker Charakter ist nicht begeistert von der Idee, jemanden an der Seite zu haben, der einem den Rücken stärkt (wozu auch?). Nur weil einige Frauen den festen aber irrationalen Glauben daran hegen, es gäbe einen Mr. Right für sie, heißt das noch lange nicht, das dem auch so sein muss. Und während Sie niemands Verlobte sind, sind Sie auch nicht irgendjemands Idiotin!

Wir haben Ihre Antworten sorgfältig mit unserer wissenschaftlichen Formal verglichen und in Einklang mit dem Venuskalender gebracht. Sie werden nicht heiraten, wenn es jemand anderes Ihnen vorschreibt, sondern dann, wenn es Ihnen in der Kram passt. Das wird aber noch dauern! Auf jeden Fall wird Ihre Hochzeit sehr ungewöhnlich werden!”

Tja. Was soll ich dazu sagen? Wenn es jetzt schon wissenschaftlich erwiesen ist, dass mein Brautkleid wahrscheinlich vergilben wird?

Muss ich eben noch ein Jahr warten. Oder zwei. Oder drei. Oder zwanzig.

Tröstlich, dass es Alternativen zur Ehe gibt.

[Test]

[Bild: tazdevil via pixelio]

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Socking!

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Hat sonst noch jemand einen Heiligen in irgend ein Kleidungsstück geschwitzt?

Eine tolle Geschäftsidee ist geboren! Ab sofort biete ich einen monatlichen Arbeitsladen an. Morgen fangen wir an: wir knabbern an einem Toastbrot herum, bis es aussieht wie Britney Spears. Ohne Unterwäsche. Anschliessend entziehen wir dem Toastbrot das Sorgerecht und schicken es in eine Entzugsklinik.

Nächsten Monat schlecken wir dann euphorisch ein Wassereis in Tom-Cruise-Form und tanzen die Erlösung.

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Früher war alles besser …

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… und kein Wunder, dass die Menschheit immer fetter wird.

Ich spüre es selbst. Ich habe Atemnot, wenn ich mehr als drei Schritte gehen oder meinen Hintern bewegen muss. Es ist wirklich schrecklich! Zumal ich lediglich von den Aktivitäten innerhalb meiner Wohnung  spreche.

Früher war alles viel, viel besser:

- Man fand das Fernsehprogramm langweilig? Dann stritt man sich mit seinen Geschwistern solange darum, wer zum Umschalten aufsteht, bis sowieso ein neuer Film anfing. Oder Schlafenszeit war.
- Das Telefon klingelte? Man stand auf, lief durch den Flur, setzte sich auf das Telefonbänkchen und hob den Hörer ab. Und blieb da sitzen, bis jemand kam, der “Ich muss auch mal telefonieren!” sagte.
- Man wollte Essen vom Vortag aufwärmen? Dann stand man lange in der Küche am Herd und rührte stoisch das Essen im Topf um, damit nichts anbrannte.
- Man musste einen Saum ausbessern? Dann holte man sich Nadel und Faden und stach sich in den Finger. Wenn man vom Einfädeln nicht sowieso schon einen hysterischen Anfall bekommen hat.
- Man war verliebt und musste es mitteilen, man schrieb also  Briefe. Mit der Hand.
- Das Geschirr war dreckig? Dann spülte man es eben ab und -dem niedersten Evolutionsinstinkt, also der Faulheit, nachkommend- hat man sich die Finger verbrannt, wenn das Spülwasser zu heiss war. Dafür musste man eben nicht abtrocknen.
- Man musste etwas für die Schule oder Uni nachlesen?
- Man wollte lächeln – man hat seine Mundwinkel mittels der körpereigenen Muskulatur nach oben gezogen.
- Geschäftsangelegenheiten wurden mittels Schreibmaschine (mit Durchschlägen) oder Lochstreifentelefax oder (oh!) persönlicher Begegnung besprochen.
- Gefühle wurden persönlich mitgeteilt.

Heute ist alles viel, viel stressiger:

- Fernbedienung!
- Handy!
- Mikrowelle!
- Textilkleber!
- SMS
- Spülmaschine!
- Google!
- :)
- E-Mail
- *hdgdl*

Und man braucht auch noch weniger Wörter als früher, um diesen  anstrengenden  Allgemeinzustand zu beschreiben! Unglaublich!

Ich werde etwas dagegen tun! Und zwar sofort.

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Vollgestopfte Frikadellen

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Vorbereitung :

1. Blutgeschwür bulgur in viel bis weichem Wasser. Abfluß und beisete gelegt.

2. schmelzen Margarine und leicht braune gehackte Zwiebeln und Kiefer-Wahnsinnige.

3. fügen 350 Gramme des Fleisches und saute Hinzu, bis Säfte verdampfen. Ziehen Sie von Hitze um.

4. fügen Pfeffer, Salz, cummin, zerquetschte Walnüsse, Korinthen und choped Petersilie Hinzu. Mischung.

5. in einer großen Schüssel, verbinden Sie den Rest des Fleisches mit dem bulgur. Fügen Sie Cayennepfeffer und Ei hinzu. Mischung und knetet gut.

6. nehmen eine große Walnuß großes Stück der Mischung und Schriftrolle(Liste) in eine Kugel. Mit Zeigefinger, machen Sie ein Loch, und stoßen Sie die Innenseite, einen großen Raum machend. Stopfen Sie den Raum mit der Fleisch-Mischung voll, drücken Sie Loch mit Fingern, um zu schließen. Drücken Sie leicht Frikadelle in Palme der Hand, um sich wie ein Ei zu formen.

7. Wiederholungsverfahren, soviel Frikadellen wie möglich machend.

8. fügen Frikadellen zu gesalzenem Kochen-Wasser und Blutgeschwür für 5 Minuten Hinzu. Ziehen Sie um und Abfluß auf absorbierendem Papier(Zeitung).

9. Hitzeöl in frypan und brät leicht Frikadellen bis golden braun. Abfluß und dient.

Guter Apetite!

[Bild: Anne Bermüller via Pixelio]

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Da habe ich doch glatt noch ein Ostergeschenk vergessen!

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Keine Sorge, meine Liebe, es ist schon unterwegs!

Jetzt freust Du Dich bestimmt ganz, ganz mächtig, nicht wahr?

[Bild: knipseline via Pixelio]

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Schönen Frühlingsanfang wünsche ich Euch allen …

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… und hinten anstellen!

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Para el culo

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Rhrrrrythmus permanent!!!
Das Fräulein ist wie ein Bonbon (klar, ja!)
Die Luft mehr heiss, der Rythmus permanent (klar, ja!)
Bleiben wir hier, klar ja!

Die Hysterie, Rhythmus permanent
Wir bleiben zum Tanzen unter dem Mond
Die Fräuleins in den Diskotheken
Tanzen durch die Nacht und singen O-o O-o
Die Hysterie
Die Fräuleins

Die erste Adresse von Party mit Grund (klar, ja!)
Hier entlang alle die Leute sind nicht verschieden (klar, ja!)
Aber sind kompetent
Tanzen wir bis zum Morgengrauen
Wir wollen mehr Lieder

Die Hysterie, Rhythmus permanent
Wir bleiben zum Tanzen unter dem Mond
Die Fräuleins in den Diskotheken
Tanzen durch die Nacht und singen O-o O-o
Die Hysterie
Die Fräuleins

Tanzen wir für vergessen die Sorgen
Wir mögen die Lieder
Tanzen bis zum Morgengrauen – hier
Tanzen bis zum Morgengrauen
Wir mögen die Lieder, sie sind unsere Stationen

Die Hysterie, Rhythmus permanent
Wir bleiben zum Tanzen unter dem Mond
Die Fräuleins in den Diskotheken
Tanzen durch die Nacht und singen O-o O-o

Die Hysterie
Rhythmus permanent

Ich könnte eine permanente Übelkeit, gepaart mit hysterischer Schnappatmung, verspüren, wenn ich solche Lieder höre. Das ist so “echt spanisch” – wie ein vegetarisches Wurstbrot.

[Bild: msommer via Pixelio]

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Mist!

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Jetzt muss ich Perlenketten mögen, ein Blasintrument spielen können, mich blondieren lassen und klugscheissen lernen. Irgendwie macht mich das nicht wirklich glücklich, denn das bedeutet einfach nur ArbeitArbeitArbeit!

Danke Parkster, vielen herzlichen Dank! Jetzt weiss ich, womit ich meinen Osterurlaub verbringen werde: nach Austern tauchen, Lungen- und Kehlkopftraining absolvieren, einen Chemiekurs in der Volkshochschule belegen und die Enzyclopaedia Britannica auswendig lernen.

Ich liebe Dich! Ganz ehrlich!
Ich melde mich dann nächste Woche wieder.

[Simps Dir einen]

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Es ist Frühling!

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Ab in den Wald und Limonade trinken!

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Stationäre Laufkrankheit

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“Mama, darf ich dein Telefon nehmen? Mit meinem kann ich nicht herumlaufen und Handy ist doch so teuer!”

Ich habe mir schon längst abgewöhnt, irgendwelche Sachen zu hinterfragen. Es lebt sich leichter damit und -ich gebe es zu- ich verstehe die meisten ihrer Ansinnen auch.

“Ja klar, aber lege es danach wieder in die Station zurück, sonst suche ich mich wieder dumm und dämlich danach!”

Mich trifft der übliche, gerollte Alswennichsoblödwärewiedublick und Madame telefoniert. Und läuft herum.

Abends ist sie bei Papa. Endlich Ruhe und ich möchte telefonieren. Ich gehe also zur Station und finde dort das Telefon natürlich nicht. Ich suche. Ich suche überall. Ich suche sogar da, wo kein Mensch suchen würde, der seine Sinne einigermassen beisammen hat. Irgendwann mal komme ich auf die Idee, einfach mit dem Funktelefon das Festnetz anzurufen. Schlau, nicht? Und siehe da: es klingelt! Allerdings nur die Station, nicht das Telefon. Der Akku ist also leer.

Also rufe ich das Kind bei seinem Vater an.

“Sag’ mal, das Telefon ist nicht in der Station!”

“Ups! Entschuldigung. Habe ich vergessen!”

“Und wo hast du es hingetan? Ich habe schon überall gesucht!”

“Guck’ doch mal in KücheWohnKinderBadeSchlafzimmerKühlschranketc.etc. nach!”

“Da habe ich bereits überall nachgesehen. Ich finde es nicht!”

“Ja, dann weiss ich es auch nicht!”

“Aber du hast es doch als Letzte damit telefoniert? Wo bist du denn gewesen, als du aufgelegt hast?”

“Oh, Mama! Woher soll ich das denn jetzt noch wissen? Ich bin doch damit herumgelaufen!”

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