Archive for September, 2008

Tja,

da ich ja “bekanntlich” immer mehr in Richtung Hafenviertel-Niveau abdrifte, kann ich es mir ja leisten, mich bei Miss Liss und Bellablog anzuzecken. Danke schön, Ihr werten Liebeleins! Ich fühle mich jetzt richtig geliebt und freundschaftlich!

Welche Bloginhaber mich mal können? Nicht doch. Das verrate ich nicht. Schliesslich ist es doch sehr ekelhaft private Informationen über Dritte an Dritte weiterzugeben. Vor allem, wenn man diese ebenfalls über Dritte erhalten hat. Wobei es anscheinend sehr viel Spass zu machen scheint, diese zu verdrehen, etwas dazuzudichten oder wegzulassen oder diese komplett neu zu erfinden. Hauptsache, man wertet sich dadurch selbst ordentlich auf und hat schon mal präventiv dafür gesorgt, dass man selbst nicht in einen eventuellen Erklärungsnotstand gerät.

Wenn ich es mir aber genau überlege, sollte ich mir diesen Spass allerdings nicht entgehen lassen! Also: wer Informationen über bestimmte Personen haben möchte, kann mir gerne eine Email schreiben. Ich antworte ganz bestimmt! Und es kostet auch gar nicht viel, nur ein bisschen Würde!

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Landtagswahlen in Bayern

Es ist ein Schritt.

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Paul Newman 1925 – 2008

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Oh nein! Gefahr! Drama!

Häusileis! Vorsicht! Da möchte sich jemand einschleichen und zwischen Euch stellen! Nicht ehebrechen! Bitte! Sonst nehmt Ihr mir den Glauben an die perfekte Harmonie zwischen den Schnellessern! Lasst Euch auf nichts ein!

Ach, es ist schon schlimm, dass die Fleischklöpse keinen Respekt vor Beziehungen haben und sich permanent dazwischenschieben müssen! Jaja, immer die Kirschen aus Nachbars Garten und das grünere Gras. Dass man auch nie zufrieden sein kann mit dem, was man hat! Und kaum hat man dem Nachbarn die Kirschen geklaut, muss man sich schon um den nächsten Garten kümmern. Ach ja, die Welt ist so furchtbar kompliziert und schlecht.

Bleibt stark! Das mit Euch ist ganz gross, das spüre ich! Und man schmeisst doch so etwas nicht einfach weg!

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Hatten wir das nicht schon mal?

Doch. Und es ist noch gar nicht so lange her.

Normalerweise steckt mein Schlüssel immer von innen in der Wohnungstür. Damit ich ihn nämlich nicht vergesse, wenn ich rausgehe. Und damit ich dann keinen Schlüsseldienst anrufen muss. Seitdem wir die Katzen haben, steckt allerdings der Sprottenschlüssel, weil sie meistens vor mir zuhause ist und Psycho Türen öffnen kann. Damit sie ihn nicht vergisst, wenn sie rausgeht. Und damit ich dann keinen Schlüsseldienst anrufen muss.

Selbstverständlich sage ich jeden Morgen: “Vergiss’ nicht, den Schlüssel abzuziehen!” Und selbstverständlich bekomme ich jeden Morgen die gleiche Antwort: “Mann, du musst mir nicht alles immer zigmal sagen!”. Dabei wird selbstverständlich genervt mit den Augen gerollt um mir nonverbal mitzuteilen, dass ich blöd bin, aber sie nicht.

Heute morgen das übliche Ritual: “Vergiss’ nicht, den Schlüssel abzuziehen!”.  Sie antwortet entsprechend und augenrollt. Ich blöd, sie nicht. Alles klar. Wir müssen los, sie geht vor mir durch die Wohnungstür, ich ziehe hinter mir die Tür fest zu, da ertönt ein leises “Ups!” – “Was ‘Ups’?” – “Hehe, ich habe vergessen, den Schlüssel abzuziehen!”

Ich sage nur soviel: man muss seine Kinder wirklich, wirklich sehr lieben, um sie in bestimmten Momenten nicht an den Ohren irgendwo aufzuhängen. Und man darf sich nicht ärgern, wenn der liebenswürdige Herr Schlüsseldienst sich noch ganz genau an einen erinnert, sogar noch die Anschrift weiss und man ihn durch das Telefon grinsen hören kann.

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Es wird kalt …

… die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Zeit, dass man etwas zusammenrückt und es sich gemütlich macht.

Schön, diese Herbstromantik.

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Erfolgreich wünschen

Jetzt weiss ich, was ich all die Jahre falsch gemacht habe. Also in Bezug auf Männer. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass sie mir passiert, die Liebe, anstatt sie mir einfach zu wünschen. Und zwar erfolgreich.  Mit nicht erfolgreichen Wünschen war ich allerdings immer sehr erfolgreich. Ich sage nur: Weihnachtsmann. Bruce Willis. Barbie Traumhaus!

Aber jetzt weiss ich endlich wie das geht. Der Pierre hat es mir gezeigt! Und es ist wirklich total einfach! Man zieht erst einmal seine Tageskarte und verinnerlicht das dann total und anschliessend folgt man einfach den Anweisungen.

Die Sarah zum Beispiel, die hat sich einfach das Bild von einem Model auf das Handy geladen und schwuppdiwupp hat sie ihn dann auch bekommen. Mit einigen Einschränkungen zwar, aber sie ist jetzt ganz ganz glücklich, weil ihr Wunsch so erfolgreich war.

Das will ich auch haben! Und bevor ich jetzt irgend einem Bild von einem Mann aufsitze, nehme ich doch den, der weiss, wie das geht und der das Wünschen erfolgreich erfunden hat. Da kann ich gar nichts falsch machen!

Also, Pierre, der Wunschzettel ist geschrieben, Dein Bild stecke ich mir gleich in das Portemonnaie und Du kannst schon mal anfangen Deine Sachen zu packen und es Deiner Frau sagen. Die wird bestimmt dafür Verständnis haben.

Ich wünsch’ Dir was – bis bald!

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Ein Prosit der Gemütlichkeit!

O’zapft is und ich bin nicht dabei. Hach, wie ich dieses besinnliche Beisammensein jedes Jahr vermisse! Die kross gebratenen Hendl, der Steckerlfisch, das gut eingeschenkte Bier, die freundlichen Dirndl und die gut erzogenen Buam in ihrer Tracht – das alles fehlt mir pünktlich jedes Jahr zum Wies’n-Beginn.

Statt dessen sitze ich in diesem Großstadtmoloch Hamburg fest,  lasse mich besonnen und muss den Rest des Tages im Stadtpark verbringen. Auf einer Decke. Mit Picknickkorb und einem guten Buch.  Ich habe es wirklich nicht leicht.

Aber nächstes Jahr, liebes Oktoberfest, bin ich wieder dabei! Und dann machen wir es uns richtig kuschelig!

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Für den Mann gemacht, an die Frau gedacht!

Das hat mich jetzt so gerührt, daß man bei diesen Pillen an die Frau gedacht hat, dass ich spontan beschlossen habe, eine Runde Probierkapseln auszugeben. Das passiert ja nicht oft, dass man an die Frau denkt, wenn es um Körperlichkeiten geht. Normalerweise ist der Mann ja der Egoist, dem es völlig egal ist, ob es der Frau gefällt oder nicht. Im Grunde bräuchte der Mann ja noch nicht einmal eine Frau für den Körperkram, aber es ist natürlich netter, wenn anschliessend jemand aufsteht und ein Bier holt.

Ich bin froh, dass dem jetzt ein Ende gesetzt wird und die Frauen jetzt auch endlich Spaß mit herbalen und pflanzlichen Diabetikern jeden Alters haben können. Ach was – dürfen! Das ist nämlich ein kleiner, aber feiner Unterschied. Herzlich willkommen in der Zivililsation!

Bestellungen nehme ich ab sofort entgegen.

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Neulich auf der Mönckebergstrasse

ich stehe gerade bei meinem Lieblingsgewürzhändler, als es plötzlich hinter mir schreit: “KONFUZIUS!!!!”

Ich erschrecke ganz fürchterlich und drehe mich um. Hinter mir steht ein Mann mittleren Alters. Blauer schicker Mantel, brauner schicker Aktenkoffer, eine Einkaufstasche aus einem teuren Wäscheladen und er schaut mich böse an. Er macht einen Schritt auf mich zu und schreit noch einmal: “KONFUZIUS!!!!”

Ich drehe mich vorsichtig um. Vielleicht meint er ja gar nicht mich und irgend jemand steht hinter mir. Zum Beispiel Konfuzius. Nein. Nichts. Da steht niemand. “EUROPAPASSAGE!!!” erschreit es wieder. “EUROPASSAGE!!!!!”

Was will der Mann mir sagen? Ich verstehe es nicht. Er schaut mich immer noch bitterböse an und öffnet den Mund. Wahrscheinlich will er jetzt endlich für Klarheit sorgen, damit ich nicht dumm sterbe. Und die anderen Menschen, die mittlerweile ebenfalls starren. Ganz neugierig. “KONFUZIUS!!!!!!!!!!!” Alles klar, ich werde es nie erfahren und bestimmt hängt mein Leben davon ab und ich werde in der Europapassage von der Rolltreppe fallen oder Schlimmeres.

Der Mann wendet sich von mir ab und geht weiter. Plötzlich dreht er sich noch einmal nach mir um, guckt mich weiterhin böse an und spuckt mir zum Abschied noch ein verächtliches “EUROPAPASSAGE!!!!!” vor die Füsse.

Jetzt bin ich etwas ratlos. Ich weiss nicht genau, was ich nicht tun soll. Am besten ist es, ich bleibe einfach stehen. Kann mich  mal jemand abholen?

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