Wie nennt man so etwas?
Posted by zoee on 07 Sep 2009 | Tagged as: zoee

Allgemeine Überlegungen: Man kann natürlich auch die eine Haltestelle zu Fuß laufen, weil das wirklich nicht weit ist und man dann noch einkaufen gehen kann. Und gucken, was es bei Tchibo für schöne Dinge gibt. Und weil der Anschlussbus, den man nie benutzt, sowieso erst in 12 Minuten geht. Für die eine Haltestelle.
Man kann natürlich auch total genervt sein, weil man wieder stundenlang Veranstaltungshüpfen und Müllangucken in der Stadt gemacht hat und es exakt genau dann auch erst richtig warm geworden ist. Und man natürlich Stiefel und Pullover angezogen hat, weil es heute morgen sehr kalt war.
Dann kann man sich überlegen, dass man ja auch eigentlich eine faule Sau sein, sich ganz bequem auf die Wartebank hinsetzen, eine Zigarette rauchen und die Zeit ganz palimpalim verschwenden kann. Was man dann auch tut. Dann kann man sich total freuen, dass der Bus früher als geplant kommt, innerlich über den unzuverlässigen HVV lachen und sich in den Bus setzen. Um genau 10 Sekunden später festzustellen, dass man im falschen Bus sitzt. Und zwar im Gegenbus, der einen einfach wieder in die Richtung zurückbringt, aus der man gerade gekommen ist.
Tja, dann kann man sich schon wieder überlegen, ob man die eine Haltestelle wieder zurückläuft, um auf den richtigen Bus zu warten, man kann sich ausrechnen, dass man diesen sowieso nicht erwischen wird und beschliessen, jetzt den richtig langen Umweg zu nehmen. Und zwar zu Fuß.
Ich nenne das Kausalitätskette, es kann also niemand etwas dafür. Und jetzt soll mir mal jemand das Gegenteil beweisen!
jo… und was gabs jetzt schönes bei tschibo?
oder bist du noch gar nicht wieder zu hause sondern aus versehen im zug richtung stuttgard?
wie heißt es so schön: alles kann, nichts muss!
Künstlerpech.
Dieses Wort kombiniert “kann man nix machen, ist halt so” mit einer gewissen “man muss schon Format haben, *Künstler*pech passiert eben keinem Normalo”-Besserfühlerei. Ich jedenfalls würd es so nennen.
Grüsse ins Schön-Wetter-Hamburg!
Jau, das ist hart. Sieh’s positiv: Du hast mich amüsiert.
Ahwa, Kuenstlerinnen-Pech. Ganz normale, handelsuebliche Verpeiltheit. Kommt den besten Frauen in ihrer Midlife-Crisis vor. Also: Nix draus machen, weiter lachen.
Definitiv eine Altersdemmenz at work.
25 ist doch kein alter.
Mong Diö, seh la wi.