Schapoh, Sprottchen!
Posted by zoee on 09 Sep 2009 | Tagged as: Sprotte, zoee

Heute morgen war es wieder etwas eng. Wir rennen hektisch herum und versuchen, rechtzeitig fertig zu werden.
“Sam, kannst du dir bitte dein Pausenbrot heute ausnahmsweise selbst machen?”
“Nein, wenn ich das selbst mache, schmeckt es mir nicht!”
“Wieso das denn nicht? Ist doch egal, wer das macht! Brot mit wasdrauf schmeckt doch immer gleich gut!”
“Nein, Mama, bei deinen Broten schmeckt man einfach die Liebe!”
Das nötigt mir doch einen gewissen Respekt ab. Und niedlich ist es obendrein.
Hach…. Mädels.. *schmelz*
Oh, wie süß. Da geht mir das Herz auf. So sweet.
verd*mmt! warum bin ICH als kind nicht auf solche ideen gekommen, wenn ich keine lust hatte, mein essen selbst zu machen???
oder klamotten bügeln.
oder blumen gießen.
oder fenster putzen.
hat meine mutter ALLES spürbar mit mehr liebe gemacht als ich.
Ja… und er ist schlau, er hat sein Ziel erreicht und muss es sich nicht selbst machen. Managementtalent.
Ha, das kenn’ ich.
Deshalb ist bei uns dorheeme die Herzdame für sowas zuständig.
*seufz*
tauschen?
(ok, ok, war ja nur n versuch!)
ich heul gleich. bei mir hat das brot früher immer nach sir irish moos geschmeckt und wurde sofort entsorgt.
Genau den Spruch brachte mein Vater immer. Die Tage, an denen er sich seine Arbeitsbrote selbst gemacht hat, konnten wir über Jahre an einer Hand abzählen… seit wir aus dem Haus sind (seit 9 Jahren
), verzichtet er vollständig auf die Mitnahme von Broten.
respekt und niedlich ist ja gut und recht, aber wer hat jetzt das butterbrot bestrichen?
@peter: wer wohl?
jahach, das biest wickelt mich immer wieder ein. aber die jahre sind so schnell vergangen und plötzlich ist sie so eigenständig. keine ahnung, wie das passiert ist, das war so nicht abgesprochen. und *schluchz* noch ein wimpernschlag und dann ist sie aus dem haus *schnüff*! mein baby!
und nimmt hoffentlich die katzen mit. und harry potter.
im ernst: momentan ist es wirklich seltsam.
einen monat noch. glaub mir, es entseltsamt sich rapide. bald wirst du phantastische stunden zwischen haltestellen umherirrend verbringen um anschliessend einer “leicht” irritierten tochter freudestrahlend butterbrote zu überreichen. aber du musst dich dabei als einen glücklichen Menschen vorstellen. vielleicht weil stolz und frieden (jahaa) mitschwingt. was nicht weiter zu analysieren ist – es kommt gut, das muss reichen.