Archive for November, 2009

Jetzt wird’s holprig! (Oder bald. Oder irgendwann. Oder so.)

Neulich bekam ich eine eMail von zoee. Stand’ gross im Betreff … ach so, warte mal, ich sollte vielleicht am Anfang anfangen. Ihr seid doch sonst nur alle wieder heillos verwirrt und irgendein Blogskandal geht los, den kein Mensch mehr versteht, aber der auf jeden Fall extrem skandalös wird. Also:

Guten Tag, hier schreibt ihr TechAdmin. Nicht Ihr TechAdmin, sondern ihr TechAdmin. zoees TechAdmin sozusagen! Alles klar? Naja, eigentlich TechAdmina – aber herrje, das mit der Emanzipation ist ja auch so eine qualvoll überzogene Erfindung. Also, ich meine da muss man, bzw. frau, plötzlich Wasserkästen in den 3. Stock selbst hochtragen, nur damit sie wählen gehen kann. Wer erfindet sowas unpraktisches? Bestimmt ein Mann. Aber ich will das nicht vertiefen, sonst plapper ich hier den ganzen Blogbeitrag voll und vergess’ am Ende gar, was ich eigentlich sagen wollte. Klar ist erstmal: Hier schreibt ihr TechAdmin. Nicht zoee selbst. Ist doch jetzt klar, oder? Wenn nicht: einfach noch mal alles von Vorne lesen – solange, bis es klar ist. Dann ist es klar. Also, zu Sache:

Neulich bekam ich eine eMail von zoee. Stand’ gross im Betreff: HILFE! Irgendwas ging nicht mehr auf diesem Blog und irgendein Techniker von zoees Provider hat ihr gesagt, sie soll ihrem TechAdmin sagen, dass irgendwas nicht mehr geht. Schreibt die MIR ‘ne Mail?! Steht drin: Ich soll dir sagen, dass irgendwas nicht geht.

Seitdem bin ich TechAdmin. Cool, wa?! Und Kraft meines Amtes verkünde ich:

Dieses Blog zieht um. Auf einen anderen Server. Und die Domain zoee.in zieht auch um. Zu einem anderen Anbieter. So Heute. Oder Übermorgen. Oder nächste Woche – auf jeden Fall demnächst. Ich meine, es dauert ja nun mal eine Weile diese ganzen Wörter alle einmal quer durch’s Netz zu tragen. Was kommentiert Ihr hier auch ständig so viel – wenn ich soviel Kohle hätte, wie zoee Kommentare, dann wär’ die Welt ein kleines Stück besser. Dann würd’ ich mir nämlich ‘ne Eselsfarm kaufen und sehr glücklich sein, Seite an Seite mit Jack Bauer. Hm. Naja, ist ja auch egal. Also: alles zieht um. Demnächst irgendwann. Und dann wird’s holprig, weil das eben so ist.

Kurzum: Wenn irgendwann die Domain http://www.zoee.in nicht mehr erreichbar ist, dann habe ich natürlich vorgesorgt! Ist ja klar, bin ja auch der TechAdmin hier, verstehste? Ich hab’ lange überlegt, welche Ausweichdomain man für die Umzugstage registrieren könnte und habe schlussendlich die stärkste und ausgeprägteste  Charaktereigenschaft der hiesigen Blogbetreiberin zoee in eine gültige Webadresse umgewandelt – und zwar in:

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Die Tatara-Reformen und warum ich nur noch drei Ärzte konsultiere

Perfekt.

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Flaschenpost und Chaositäten

flaschenpost

Normalerweise ist ja die Post immer an allem schuld. Sie ist zu spät, sie ist zu lahm, sie klaut Pakete, sie wirft Briefe in den Müll usw. usw. Ich muss sagen, dass ich ganz andere Erfahrungen damit gemacht habe. Kaum war die Flaschenpost angekündigt, war sie auch in gefühlten 2 Stunden da. Mit noch mehr Inhalt! Ich habe mich sehr gefreut, Flasche, Paket und Inhalt schön dekorativ auf den Tisch gestellt – und den Akku der Sprottenkamera nicht gefunden. Egal, ich habe ja noch den einen oder anderen Tag Zeit. Nicht ganz so egal, denn dann überschlugen sich die Ereignisse und plötzlich waren noch mehr Tage Zeit vorbei. Und noch ein paar Tage mehr. Und noch ein paar Tage mehr. Ich sag’ mal: Projekt verkackt, zoee. Aber sowas von.

Fotografiert habe ich die Flasche im übrigen dann mit meinem neuen Handy, das allen möglichen Schnickschnack hat, bloss keine Wählscheibe. Alles kein Problem, dachte ich, wollte die Software installieren, bekam eine Fehlermeldung, die mich völlig aus dem Konzept gebracht hat und wie das mit dem Blauzahn geht, habe ich ebenfalls noch nicht herausgefunden. Ich bin momentan einfach zu blöd für diese Welt. Aber ich habe alles detailgetreu aufgemalt , wie man sehen kann und liefere das Foto nach!

Ach ja, getrunken habe ich die Flasche auch noch nicht, weil sich keine Gelegenheit dafür ergeben hat. Ich mache mal das “L-Zeichen” vor meiner zerfurchten Stirn und entschuldige mich nochmal. Aber auch das hole ich mit kompetentem Begleitgaumen nach.

Als Wiedergutmachung für alle Wartenden biete ich Glühweingutscheine (kann auch etwas anderes sein) für den Hamburger Weihnachtsmarkt an. Ich übergebe diese auch gerne persönlich, damit man mich entsprechend böse ausschauen kann.

Ach ja, darf ich jetzt den Gang nach Canossa mit dem Fahrrad antreten? Ich hab’s echt eilig.

P.S.: Dringend Handykamera-Nachhilfe gesucht.

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test

testtest.
avocado

testtest.

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Eine Frage der Einstellung

alter stein

“Sag’ mal”, fragt die Sprotte, “sag’ mal, würde dich das stören, wenn meine Freunde dich siezen würden?”
Was für eine blöde Frage. Keiner ihrer Freunde siezt mich, wir sind alle total dufte Kumpels auf Augenhöhe und ich bin voll die lustige und kühle Mutter. Ausserdem würde das ja heissen, dass ich in deren Augen total alt bin.
“Wieso fragst du?”
“Naja, ich denke mal, das heisst doch dann, dass du in ihren Augen total alt bist und das würde dich doch bestimmt sehr stören, oder?”
“Erstens mal bin ich nicht alt und zweitens mal würde mich das auch nicht stören. Ausserdem duzen mich all deine Freunde und ich bin erst letztens auf *hüstel*zig geschätzt worden. Alles ist gut.”

Jetzt ist es aber so, dass Sprotte nach den Sommerferien in eine total neue Klasse gekommen ist und ich ihre neuen Freunde noch nicht wirklich gut kenne. Wenn sie Besuch hat, begrüssen wir uns mit “Hallo”, dann verschwinden sie in der Sprottengruft und anschliessend gibt es noch ein “Tschüss” zum Abschied. Ich finde, das ist im Grunde total geduzt. Kein Grund zur Alterssorge.

Heute war Sprotte mit einer ihrer neuen Freundinnen auf dem Hamburger DOM und rief mich auf dem Rückweg an, ob ich sie nicht von der U-Bahn abholen könnte. Klar, warum nicht? Ich musste sowieso noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Ich stehe also zur verabredeten Zeit am Bahnsteig, die beiden steigen aus dem Zug, ich sage “Hallo” zu ihrer pink-schwarz gekleideten Freundin und diese antwortet ebenfalls mit “Hallo”. Alles ist gut. Wir bringen die Freundin noch kurz zum Bus, weil es schon dunkel ist und mir einfach wohler ist, wenn niemand im Dunkeln herumsteht, die beiden albern und kichern herum -Teenies eben- ich blättere in meiner Zeitung herum. Alles ist gut.

Der Bus kommt. “Tschüss!” sage ich, “Tschüss!” sagt die Freundin. “Ein schönes Wochenende noch!”, rufe ich hier hinterher. “Ja, danke Ihnen auch!”, ruft sie mir fröhlich lachend zu.

Ich bin wirklich einen Moment sprachlos und muss auch sehr blöd aus der Wäsche geguckt haben, denn das Kind, das ich unter Schmerzen geboren habe und das mir die Haare vom Kopf frisst, fängt laut an zu lachen. “Hahahahahaha und gerade heute nachmittag haben wir darüber gesprochen! Hahahhahaha, du solltest dich jetzt mal sehen! Hahahahhahaha, blödes Gefühl oder? Hahahhahahahaha, ich hab’s ja gewusst!”

Ich setze die für diese Situation angemessene würdevolle Miene auf und sage: “Deine Freundin ist eben gut erzogen!”. “Hahahaha!” gröhlt es mir entgegen “Etwas Besseres fällt dir jetzt echt nicht ein? Dann habe ich ja doch Recht gehabt! Hahahaha!” Sie ist wirklich besonders entzückend und goldig in diesem Moment. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich sie sehr, sehr, sehr, sehr lieb habe?

Lieber Weihnachtsmann, Sehr geehrter Herr Weihnachtsmann, ich wünsche mir eine Duzfreundin. Alter zwischen 13 und 15. Finanzielle Interessen sind mir völlig egal! Und der Brief von einer gewissen Frau Sprotte ist in Wirklichkeit ein Kettenbrief. Sie wissen sicherlich damit umzugehen?

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Noch ein Rätsel

Ich bin momentan etwas sehr beschäftigt mit Weihnachten und Kerzen und Bäumen und Kugeln und Hütten und Plänen und noch so anderen netten Sachen, die einem während der Vorweihnachtszeit ordentlich in die Parade fahren können, deshalb mal wieder ein Rätsel.

Erst das Bild:

London Eye

Und jetzt die Frage:
Wo bin ich? Bzw.: wo würde ich gewesen sein, wenn ich dort gewesen wäre, wo das Bild gemacht worden ist? Ich selbst war ja nicht dort, man muss ja bei der Wahrheit bleiben.

Als Preis gibt es dieses Mal etwas richtig, richtig Tolles. Ganz wirklich!

P.S.: Wer es weiss, sagt es bitte nicht. Wegen der Spannung und der Rücksicht.

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Ach ja, ab heute sind wir ja alle wieder total lustig!

Ich wünsche dann mal rote Nasen und Konfetti allerseits und ein fröhliches “Tätärätätäää”!

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Der Hamburger an sich

wetter

… hat ja ein recht sonniges Gemüt und liebt die Wärme. Deshalb ist diese Stadt ja auch die schönste Stadt der Welt, denn hier scheint immer die Sonne, hier ist es immer warm und die meiste Zeit des Jahres kann man ganz luftig-leicht bekleidet barfuss herumlaufen.
Deshalb ist es natürlich sehr schlimm für den Hamburger, dass es seit Montag in einer Tour regnet, nicht richtig hell wird und kalt ist es obendrein. Eine absolute Ausnahmesituation in dieser Stadt! Deshalb bin ich auch gar nicht genervt davon, dass die Hamburger sich plötzlich mies gelaunt mit Regenschirmen gegenseitig den Platz auf dem Gehweg streitig machen, sich dicht an dicht an den Bushaltestellen drängen und mit ihren Autos die Strassen verstopfen. Schon klar, bei Regen kann man ja nicht draussen herumlaufen, man könnte ja nass werden. Oder einen Regenschirm in’s Auge bekommen.

Ich hoffe mal ganz stark, dass ab morgen wieder die Sonne bei gewohnten 28 Grad scheint und wir uns in Hamburg dann endlich wieder am Strandkorb treffen können. Sonst sehe ich grau.

12.11.09/11.57 h – Geht doch!

wetter2

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Ich übersetze dann mal #2:

frautrauwem

“‘Freizeit-Revue’-Leserin, 52, mit drei Perserkatzen, arbeitslos, löst gerne Sudoku, hört Semino Rossi und hat sich ihr mädchenhaftes Wesen erhalten (kann prima Witze erzählen!), die gerade von Kuschipuschi1981 wegen Prinzesschen1986 verlassen wurde, nachdem sie dem Arsch ein Auto, eine Wohnung und eine Rolex finanziert hat, sucht Mann mit Job, festem Einkommen und so hässlich, dass er ihr bestimmt nicht abhaut. Alter Nebensache. Sex nach zwei Wochen auch. Keine finanziellen Interessen.”

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Weltmännertag

Finde ich toll, finde ich klasse, finde ich total supidupi! Männer werden ja in der heutigen, verweiblichten Gesellschaft doch zu oft unterdrückt, ignoriert, beiseite geschoben oder -ganz schlimm- ausgelacht und damit entmannt.

Dabei sind Männer absolut vielseitig: sie können Bierkisten 6 Stockwerke nach oben, aber keinen Müllbeutel auch nur eine Treppe nach unten tragen, sie sind handwerklich überbegabt, sportlich durch und durch, ohne sich auch nur bewegen zu müssen (”wir haben gestern die Weltmeisterschaft gewonnen!”), nach dem Weg müssen sie sowieso nicht fragen, Falkpläne können sie richtig zusammenfalten und im Stehen pinkeln. Eine sehr herausragende Eigenschaft, die besonders Bäume, Büsche, Hausecken und auch -frauen schätzen. Das Allerbeste ist aber, dass der Mann nur einen natürlichen Feind hat: die gemeine heulende Frau.
Und das sind nur ein paar wenige Gründe, warum man die Männer nicht nur heute, sondern jeden Tag feiern sollte. Ach was, müsste!

Und nun hoch die Tassen und alle so: Yeah!

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