Archive for the 'Gedichte & Geschichten' Category

J’adore Hardcore

dubistesnicht

Aufgeregt trippelt sie von einen Fuss auf den anderen. Sie ist so furchtbar aufgeregt, denn heute ist der Tag, an dem sich ihr Leben komplett ändern wird! Heute wird sie ihn endlich treffen, ihren Traummann, ihren Cornelius. Sie spricht den Namen langsam vor sich hin: “Corneeelius!” Ja, das ist ein Name der nach mehr klingt, als nur einer Flasche Bier.
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Ich Cönnte Erupieren

vonloreleigeklaut

Wer fliegt denn schon innerdeutsch heutzutage? Die ganze Warterei, die Umweltsauerei und Essen gibt es auch keins mehr – das muss man sich nun wirklich nicht antun. Ausserdem sind die sozialen Kontakte wegen der Beinfreiheit total eingeschränkt.

Das einzig Wahre ist Bahn fahren. So sieht das nämlich aus.

Schon am Bahnsteig kann man sich umsehen und sich auf die angenehme Gesellschaft freuen, die einem gleich geleistet wird. Z.b. das niedliche Pärchen mit dem niedlichen Kinderwagen, aus dem so niedliche Lammfellschühchen strampeln. Sie, kurze rote Haare, in braunes Leinen gehüllt, er, wenig Haare, Nickelbrille, in Cordhose und gestreiftem Leinenhemd, das in der Hose steckt und etwas ungünstig am Hintern ausbeult. Die niedliche Mama beugt sich alle naselang zu den niedlichen Lammfellschühchen und sagt immer wieder: “Jajajaja! Eideideidei! Ja wer ist denn da?”. Dabei sieht sie sich unauffällig-auffällig um, ob auch ja alle mitbekommen, was für eine tolle Mami sie ist. “Jajajaja! Eideideidei! Ja wer ist denn da?” Die Lammfellschühchen strampeln etwas heftiger und seltsame Laute sind aus dem Kinderwagen zu hören. Ich bilde mir ein, “Lass’ mich doch endlich in Ruhe schlafen!” oder ähnliches zu hören. Aber nein, die niedliche Mami will das Kind natürlich bemamien “Jajajaja! Eideideidei! Ja wer ist denn da?” wiederholt sie ein ums andere Mal. Gucki-Gucki ebenfalls, während dem Papi die Brust schwillt, weil seine Familie so niedlich und toll ist. Doch, das wird bestimmt richtig toll und niedlich mit Maria und Josef. Der Zug fährt ein und für einen kurzen Augenblick bin ich ganz traurig, als die beiden in den Nebenwagen einsteigen. Ich hätte mich so über etwas angenehme und natürliche Gesellschaft gefreut!

Keine fünf Minuten später kommt die heilige Familie allerdings in den Grossraumwagen, in dem ich bereits sitze. Ich freue mich sehr! Sie sehen sich um, steuern den Vierertisch mir schräg gegenüber an und Maria fragt ganz freundlich: “Ist denn hier noch Platz für uns? Ich möchte gerne …” Kunstpause “… mein Baby stillen!” und wartet die Reaktion ab. Der Typ, der den Vierertisch ganz unmöglich für sich alleine beansprucht reagiert natürlich so, wie alle Männer eben reagieren: “Ja klar!” sagt er kurz angebunden. Kein Wort der Bewunderung darüber, wie mutig und toll die Maria ist, dass sie ihr Baby erstens stillt und zweitens das auch noch in aller Öffentlichkeit. Was für ein prüder Typ! Maria setzt sich hin, lüpft das obere Leinen und drückt ihr Baby ganz natürlich an die entblösste Brust. Während das Baby nuckelt, starrt sie diesem ganz intensiv in die Augen, weil das ganz wichtig ist für die Verbundenheit. Josef setzt sich neben sie, legt den Arm um ihre Schulter und starrt erst seine niedliche Familie verliebt und dann den Rest des Waggons stolz an. Ich bin sehr gerührt, weil das so rührend ist. Und so natürlich! Das Baby wird an der anderen Brust angelegt, Maria und Josef starren weiterhin ihre elterlichen Aufgaben.
Nachdem das Baby satt ist, steht Josef auf, legt es sich über die Schulter, klopft ihm beruhigend auf den Rücken und geht mit wiegenden Schritten den Waggon auf und ab. Dazu macht er “Schschsch! Schschsch!” und geht im Takt immer ein bisschen in die Hocke, während er sich weiter wiegt. Gleichzeitig starrt er auffällig-unauffällig herum, ob auch jeder mitbekommt, wie natürlich es ist, sich auch als Mann um den Nachwuchs zu kümmern. Gleich muss ich weinen, der Josef hat bestimmt eine Auszeit genommen, um die Entwicklung von Baby auch total intensiv vom ersten Tag an mitzubekommen!

Maria hat in der Zwischenzeit das Leinen wieder über ihre Brüste gezogen und guckt uns allen einzeln und betont ins Gesicht um sich zu vergewissern, ob wir auch alle ganz genau zugesehen und verstanden haben. Ich verstehe sie. In der heutigen verrohten Zeit ist es einfach total wichtig, dass die natürlichen Instinkte nicht verloren gehen. Schön, dass die beiden uns das plakativ vor Augen führen! Danke Maria! Danke Josef! Jetzt weine ich wirklich!

Plötzlich höre ich hinter mir ein lautes “Ihgitt! Was ist das denn für eine Schweinerei!” Das Baby hat mit dem Bäuerchen zusammen einen ganzen Schwall verkrümelter Muttermilch mit ausgestossen. Diese rieselt am rückwärtigen Leinenhemd von Josef herunter und tropft von dort auf den Boden. Josef stört sich ganz männlich nicht daran, weil das total natürlich ist und durch ein Spucktuch wäre die Entwicklung des Babys natürlich auch total gefährdet, und wiegt, hockelt und schschscht sich wieder in Richtung Maria, die ganz niedlich lächelt, wegen der natürlichen Darmtätigkeit ihres Babys.

“Hey!” höre ich es ganz aggressiv hinter mir “Können Sie die Schweinerei bitte wegmachen? Das stinkt!”. Oh Mann, ich bin entsetzt! Der hat den Josef einfach gesiezt! Der hat einfach nicht kapiert, dass das ein ganz wichtiger Moment ist, an dem Maria und Josef uns haben teilnehmen lassen! Da ist man per Du, da ist man eins mit der Welt und der Natur! Durch das Siezen hat dieser aggressive Widerling eine plötzliche Distanz geschaffen! Ich merke, wie der Rest der Mitfahrer plötzlich zu Mitläuferlämmer werden, die ebenfalls lautstark verlangen, dass der natürlichste Auswurf der Welt zu entfernen sei. Vorbei ist der magische Moment!

Maria nestelt sichtlich schockiert ein paar Ökotaschentücher aus ihrem Rucksack und reicht sie Josef. Tief bekümmert reicht Josef ihr das Baby und schickt sich an, den Boden zu reinigen. In gebückter Haltung. So gedemütigt habe ich noch nie einen Mann gesehen. Ich weine jetzt nicht mehr, ich schluchze!
Nachdem der Boden sauber ist, steht Maria mit dem Baby im Arm auf, Josef geht zu ihr, legt ihr den Arm um die Schulter und gemeinsam schicken sie sich an, das Abteil zu verlassen. Ihren Rücken kann man ansehen, wie schwer es sein muss, das Kreuz der Ignoranz und Verdrängung ganz alleine tragen zu müssen. Das tut mir so weh!

Kurz vor der Abteiltür drehen sich die beiden zu uns um und lassen ihre Blicke über die Lämmerherde und ihren Leithammel schweifen. Ich kann ihre erschütterten Seelen richtig spüren! Und ich verstehe auch die Botschaft. Ich verstehe sie! Sie drehen sich traurig um. Leise schliesst sich die Tür hinter den beiden.

Und schon wieder ist ein Engel der Mitmenschlichkeit gestorben.

Foto mit freundlicher Genehmigung aus der netten Nachbarschaft entliehen. Danke schön, Lorelei!

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Frosch bist du ein König ?

Da hüpft ein Frosch vor meinen Füssen
quak, quak, quak
hör zu was ich dir sag !
Nimm mich und küss mich
dann verwandle ich mich für dich !
Was soll’s ich werd’s probieren
ich werd mich nicht genieren!
Die guten alten Märchen
lass ich wieder auferstehn
die Zeit wird dabei flugs vergehn.
Appetitlich schaut er nicht grad aus
die Zunge hängt ihm aus dem Maul heraus.
Verrat mir zuerst in was
damit es mir macht Spass !
Also König werd ich keiner
die Apanage wird immer kleiner.
Ich würd sagen
man muss auch etwas wagen.
Also los
fang mit dem Küssen an
dass ich mich verwandeln kann
quak, quak, quak.
Da springt er mir auf den Schoss
und küsst ganz famos.
Das kann doch jetzt kein Frosch mehr sein
nein es ist das tapfere Schneiderlein !
Oh Gott
das ist das falsche Märchen
was hab ich bloss gemacht
ich hab alles durcheinandergebracht.
© Gabriela Erber

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Realitätsseifen

Da sitze ich jetzt nun schon seit ein paar Jahren zuhause herum und warte darauf, dass das Leben endlich mal wieder stattfindet. Alles mögliche habe ich schon getan: ich war im Internet, ich habe gekocht, ich bin spazieren gegangen, habe mich gewaschen und mir die Haare gemacht. Tagein tagaus, immer wieder. Und was ist passiert? Nichts! Rein gar nichts! Ich habe es nicht verstanden, denn wer ausser mir hätte es denn verdient, dass es endlich losgeht? Eben.

Aber vor ein paar Tagen habe ich die Lösung für mein Problem gefunden: das Fernsehen! Jawohl! Wenn man nur die richtigen Realitätsseifen guckt, dann ist in absehbarer Zeit alles wieder in Ordnung, da bin ich mir ganz, ganz sicher!

Anfangen werde ich mit der Realitätsseife auf einem Privatsender, wo drei Bewerber sich um einen hoch dotierten Job als Kellner oder Brötchenmacher kloppen. Wenn ich nur lang genug in die Röhre starre, wird der Chef am Schluss garantiert mich auswählen. Die anderen sind doch sowieso nur Schlappen. Und schon habe ich einen Job!

Danach werde ich mich mal darum kümmern, endlich Gräfin zu werden. Da ich gut gebaut und hübsch anzusehen bin, also ganz objektiv, sollte das ebenfalls kein Problem sein. Wie gesagt: einfach nur lange genug in den Fernseher gucken, dann wird sich der blonde Graf garantiert in mich verlieben und mich auf sein Schloss entführen, damit ich bei seinen Abendessen mit den anderen Grafen repräsentieren kann.

Anschliessend werde ich mich um die Familienplanung kümmern und mir mal ganz genau die Realitätsseife mit diesem Model und dem heissblütigen Italiener ansehen. Leihmutterschaft ist ja nichts Schlimmes und ich möchte mir meine Figur ja auch nicht ruinieren. Allerdings muss ich da ein bisschen intensiver in den Kasten starren, da wird ja ein richtiger Körper bewegt!

Jetzt brauche ich nur noch ein paar Freunde, damit die mich dann auch bewundern, wenn ich endlich als arbeitende Gräfin und Mutter herumangebe. Am besten ist dann wohl, ich starre das klasse Abendessen mit Prominenten an.

Und jetzt mache ich mich an die Arbeit. Schliesslich hat der liebe Gott vor den Erfolg den Schweiss gesetzt.

Hmmm … Bibelfernsehen …!!!!!

Wo ist die Fernbedienung?

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Holla die Waldfee!

Was ist das denn für eine flotte Motte da drüben! Hui, die sieht gar nicht schlecht aus, gar nicht schlecht! Na dann mal los, Wolfi, hahahaha, wird mal wieder Zeit für einen kleinen Aufriss! Als hätte ich es gerochen! Gut, dass ich meinen Anzug und die guten Schuhe anhabe, damit kann man bei den Weibern ja immer Eindruck machen. Die stehen ja auf Geschäftsmänner, weil sie da die Kohle vermuten, hahahaha, wenn die wüssten!

So, wie fangen wir denn an, hmmm, ich könnte sie einfach so lange anstarren, bis sie zu mir hersieht und dann ganz leicht einen Mundwinkel nach oben verziehen. Das sieht total souverän aus, das habe ich ganz lange vor dem Spiegel geübt! Letztes Mal hat das allerdings nicht geklappt, die blöde Kuh hat einfach nicht zurückgeguckt; ich hatte schon ganz trockene Augen vom Starren! Vielleicht ist ja die direkte Anmache bei der da drüben der leichteste Weg. Ich könnte zum Beispiel einfach hingehen, mich nonchalant mit der Hand am Tisch abstützen und lieblächelnd: “Der liebe Gott hat angerufen, er vermisst einen Engel!” sagen. Das müsste doch ganz gut ankommen, oder nicht? Ist doch romantisch! Oder ich gehe einfach an ihr vorbei, bleibe plötzlich stehen und sage total überrascht, also so total überrascht, “Ich kenne Sie doch aus der Effäitschemm! Sie sind doch das Titelmädchen vom Juli!” Dann glaubt sie sofort, dass ich sie für genau so scharf halte, wie diese Hochglanzmuschis! Hahahaha, Wolfi, ich glaube, das ist echt der Bringer, du bist doch echt der Coolste!

So, jetzt noch schnell die Hände an der Hose abwischen, die Augenbrauen mit Spucke glätten und dann kann nichts mehr schiefgehen. Heute abend habe ich sie in der Kiste, darauf verwette ich meinen Rolexblender!

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Er ist gekommen, der bayerische Geist!

Der Abschied kam, die Tante ging,
doch kein Pfarrer hatte die wirkliche Aufgab’,
Frau Multener,
zu jagen,
zu jagen,
zu jagen,
dennoch mit Schuld im Bauch,
ging sie zu Bett

Wie sie sing’ im Bett und trötete im Bauch
Sie schlief dahine’ ob’ sie glaub’?
Trotz der Gefühlsamkeit des Kindes,
sie hat eines: Rinder!

Doch zuletzt Sie sang ein Liedchen,
was behandelt’,
die Mädchen,
der Abschied war gross,
doch kein Hunger zu klein.

Ich hätte das Päckchen der Pandora nicht öffnen sollen. Aber warum eigentlich nicht?

[[Fredl Fesl/"Sorongle"]

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Heute zu Gast: Stuhli

Hallo, ich bin der Stuhli und ich wollte auch gerne mal so zeigen wie so mein Arbeitsweg ist. Das finde ich nämlich ganz klasse!

Ich gehe also erst aus der Haustür ‘raus. Wie man sieht, haben wir gerade die Handwerksanierer im Haus. Das ist manchmal ein bisschen laut, aber im Endeffekt nicht schlimm, weil sie hinterher die Fenster putzen müssen.

Dann muss ich zur Bushaltestelle gehen. Und da passiert mir immer das Gleiche:

Verflixt! Bus verpasst!

Das macht aber nichts, dann kann ich nämlich noch in Ruhe …

… gemütlich in der Sonne eine Zigarette rauchen!

Bus fahre ich nicht so gerne. Mittlerweile muss man sich ja schon seinen eigenen Sitzplatz mitbringen.
Tja, der Berufsverkehr eben.

Abgesehen davon sind die Busse so etwas von stuhlunfreundlich. Überall Stufen!

Jetzt noch ein Brötchen besorgen!

Schnell auch noch die Tageszeitungen holen, wegen der Information und so.

Und dann bin ich schon da!

Nach diesem Arbeitswegstress habe ich mir aber erst einmal einen Kaffee und eine Zigarette verdient.

Aber nicht weitersagen! Wir sind ein Nichtraucherbüro!

Das war jetzt richtig, dufte, nicht? Und das nächste Mal gibt es einen Bericht über meine Adoptiveltern!

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Tach, ich bin der Georg. Und mal so ganz nachdenklich.

Eigentlich bin ich kein richtiger Single. Im Grunde bin ich gar kein Single. Ich bin freiwillig alleinlebend, mit einem grossen, Freundeskreis, vielfältigen, Interessen, und, einem, immensen, sozialen, Potential. Ich, habe, es, einfach, nicht, nötig.

Warum freiwillig alleinstehend? Ganz einfach: es gab und gibt einfach keine Frau, die meinen Ansprüchen gerecht wird. Dazu muss ich sagen, dass ich beruflich sehr erfolgreich bin. Sehr. Und je höher man kommt, umso dünner wird die Luft. Wir wissen alle, wovon ich spreche: eine Beziehung definiert sich allein durch die Augenhöhe. Also nicht die physische, ich habe prinzipiell nichts dagegen, wenn eine Frau kleiner ist als ich. Achselhöhlengekuschel finde ich ausgesprochen harmonisch. Aber sie sollte in jedem Fall meiner Kaste angehören. Sonst passt es einfach nicht.

Ganz genau das habe ich nämlich festgestellt: von der Auszubildenden (damals hiess das noch “Lehrling”) über Empfangsdamen, Praktikantinnen, der Postabteilung, Buchhalterinnen, Sekretärinnen der Assistenz der Geschäftsleitung (also Praktikantinnen), Sekretärinnen der Geschäftsleitung bis zu meinem momentan Stand habe ich allen diesen Mädchen und Frauen die Chance gegeben, an meinem Leben kompetent teilzunehmen. Hat nie geklappt. Und warum? Weil es die berühmte Überflügelung gab und weil die Mädels damit nicht umgehen konnten mit der Konsequenz. Weil sie mit meiner Grösse nicht umgehen konnten. Denn: “Guckst du nicht runter, guckst du rauf und das gibt Nackenstarre!”. Ganz simpel.

Jetzt bin ich in der Chefetage. Dünne Luft, wie gesagt. Männermaniküre. Hier sind die Frauen, die annehmbar sind, nach wie vor in der Minderzahl. Die meisten davon sind Singles. Kein Wunder. Mannweiber eben. Welche Frau hat schon mal mit Selbstbewusstsein einen Partner geködert? Hm? Aber ich bin ja nicht diskriminierend, also habe ich der einen und auch der anderen angeboten, mit mir mal auf einen Cocktail zu gehen. Um sie ein bisschen in die Geheimnisse der Männergeschäfte einzuweihen. Und ein bisschen über mich zu erzählen und wie ich diesen langen steinigen Weg geschafft habe. Ganz alleine. Damit sie etwas Mut bekommen! Selbstbewusstsein! Genug Selbstbewusstsein, um auch mal eine Schürze zu tragen oder hohe Schuhe.

Tja, was soll ich sagen? Die Weiber sind einfach genauso blöd, wie man es immer in der Cosmo liest. Egal, was sie arbeiten oder tun und machen – die stehen einfach auf rosarote Gedichteschreiber und Dummlaberer. Und nicht einmal das ist ihnen gut genug.

Morgen melde ich mich bei einer Singlebörse an. Da wird wenigstens sortiert.

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Der Fisch

Mir träumte
der Fisch sei ein frommer
Gedanke
der im Meer versunken
träumte
wir seien Engel
und unsere Netze seien Retter
vom Himmel
für Licht
und ewiges Leben

[Georg Ettlin]
[Danke schön!]

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Es waren zwei Königskinder …

crazy+vertikal+pano2.jpg

… die konnten nicht zusammen kohoommen, weil das Tal so tihiieef und der Berg so hooooch und der Fluss so breiheiit! Lalala, das Tal so tihiieef und der Berg so hooooch und der Fluss so breiheiit! Daradararaaah, das Tal so tihiieef und der Berg so hooooch und der Fluss so breiheiit! Und keine Fee wollte ihnen den Wuhuuunsch erfühühüllen, nein, nein, wollte ihnen den Wuhuuunsch nicht erfühühüllen, zu ihrer waahren Liehieebe zu kommen, nein, nein, wollte ihnen den Wuhuuunsch nicht erfühühüllen, zu ihrer waahren Liehieebe zu kommen!

Traurig ist das, nicht?

[Foto via

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