Archive for the 'Gedichte & Geschichten' Category

Und da war dann noch …

marmor.jpg

… der Marmorkuchen, der eines Morgens aufwachte und feststellen musste, daß sein Marmor weg war! Da hat sich der Marmorkuchen ganz fürchterlich erschreckt und bitterlich geweint. Er weinte so laut, daß sein Kuchenthekennachbar, der Guglhupf, auf ihn aufmerksam wurde. “Was hast du denn, lieber Marmorkuchen? Warum weinst du denn so bitterlich?” – “Schau mich an! Ich bin kein Marmorkuchen mehr! Mein Marmor ist weg, ich bin jetzt einfach nur ein …kuchen! Sogar ein klein geschriebener Kuchen! Keiner wird mich mehr kaufen, keiner wird mich mehr essen, ich werde hier in der Theke vertrocknen und verschrumpeln und dann wird man meine Krümel einfach in den Müll werfen!” Und während der …kuchen diese grausamen Worte sprach, erschrak er gleich noch viel mehr und weinte noch lauter: “Ich bin ein …kuchen! Ich bin nur ein …kuchen!”

Der Guglhupf rückte etwas näher an den …kuchen heran und sprach. “Nein, lieber …kuchen, du bist doch immer weit mehr gewesen, als nur der schnöde Marmor! Du hast doch einen saftigen Teig, eine hübsche Glasur und keinerlei Zusatzstoffe verfälschen den deinen süssen Geschmack! Sieh doch mal deine inneren Werte! Sieh’ mich an!” Der …kuchen sah den Guglhupf an. “Ich habe kein weiteres Innenleben und lediglich etwas Puderzucker als Verzierung. Und? Bin ich unzufrieden mit dem, was der Bäcker mir gab? Nein, ich bin glücklich und zufrieden! Es muss auch die schlichten Schönheiten geben, die Freude bereiten können! Bald ist Weihnachten und wir werden auf Tischen stehen, angeschnitten und gegessen werden und die lieben Kindebäuchlein füllen! Was ist dagegen schon Marmor, lieber …kuchen?” Der Guglhupf lächelte salbungsvoll und sah den …kuchen aufmunternd an.
Der …kuchen schluchzte noch einmal trocken auf, putzte sich die Nase und war nur ein bisschen getröstet. Weihnachten und Kinderbauchfreuden sind zwar ganz schön. Aber er sah trotzdem hässlich aus.
Der …kuchen dachte angestrengt nach: Hmmm … eventuell war ja mit der Schwarwälder Kirschtorte noch etwas zu machen? Sie war so hinreissend aufwendig verziert, die würde ihm bestimmt die eine Schokoraspel oder das andere Cremehütchen abgeben, wenn er nur nett genug zu ihr war.

Der …kuchen wischte sich die Tränen ab, versuchte ein gewinnendes Lächeln und drehte sich kokett zur Tortentheke.

6 Comments »

Einfach himmlisch!

aloisius.jpg

Ein Pfund Manna und einen herzlichen Gruss in die alte Heimat! Wird mal wieder Zeit, daß ich auf einen Leberkäs’ vorbeischaue.

13 Comments »

Blei auf seiner Haut

bleistift.jpg

Heute abend war es wieder soweit. Er spürte es! Den ganzen Tag hatte er aufregende Dinge erlebt, interessante Menschen getroffen, tiefe Gespräche geführt und neue Eindrücke aufgesaugt. Das Leben war wundervoll und ereignisreich, er war damit zufrieden, mehr als zufrieden – er war glücklich!

Aber es gab eben Tage, da war auch sein Füllhorn am Überlaufen und er brauchte dann ein Ventil, irgend jemand oder etwas, dem er sich mitteilen konnte. Der sein Erlebtes positiv reflektieren, aber auch mit sanfter Kritik nicht sparen würde. Er lebte seit einigen Jahren alleine. Nicht, weil er sich das so ausgesucht hatte – na ja, eigentlich hatte er es sich genau so ausgesucht. Sie wollte nicht, wie er wollte, ein Jahr ergab das andere, irgendwann ergaben sich keine Worte mehr und so beschloss man, sich im Bösen zu trennen, ohne das Gute aus den Augen zu verlieren. Aber so ist eben das Leben: wie eine Pralinenschachtel – man weiss nie, was man kriegt. Er musste immer lächeln, wenn er an dieses Filmzitat dachte. Er liebte diesen Film, denn er konnte sich nur allzu gut mit dem Hauptdarsteller Forrest identifizieren. Sie waren schliesslich beide hochintelligent, beide unverstanden, beide mit aussergewöhnlichen Talenten gesegnet und beide im Grunde ihres Herzens einsam, aber stark.

Heute allerdings, heute wollte er sich endlich mal wieder um sich selbst, seine Gedanken, seine Gefühle, Empfindungen und Emotionen kümmern. Es sollte einfach heute abend nur um ihn gehen und sonst um niemanden!

Er schlüpfte in bequemere Sachen, dimmte das Licht, zog die Gardinen zu, zündete einige Kerzen an, legte sanften Jazz auf und sah sich zufrieden um. Ja, das war genau das richtige Ambiente! Er rückte seinen Notizblock und seinen Bleistift zurecht und fuhr seinen Computer hoch. Dann schenkte er sich genüsslich Rotwein in ein grosses bauchiges Glas ein und setzte sich an den Wohnzimmertisch.

Es fiel ihm nicht schwer, sich zu konzentrieren. Er schrieb, wie immer, einfach ins Unreine darauf los. Seine Lesebrille hatte er mittlerweile in die Stirn geschoben um nichts zwischen sich und das handgeschriebene Wort kommen zu lassen. So war das einfach viel authentischer und natürlicher. Ab und an überlegte er kurz, lehnte sich in seinem Stuhl zurück, kratzte sich mit dem Bleistift grüblerisch hinter dem Ohr und nahm geniesserisch einen Schluck seines Rotweines. Er liebte das Gefühl der Minenspitze auf seiner Haut. Am Anfang noch spitz und unsolidarisch, geradezu kratzbürstig, wurde sie im Laufe der Buchstaben immer weicher, runder und anschmiegsamer. Er war eben noch ein Schreiber der alten Garde und mochte ungerne am Computer tippen, das war ihm viel zu unpersönlich. Aber es war ihm schon klar, daß er mit den Zeiten der elektronischen Datenverbreitung gehen musste.

Endlich war er mit der Vorabschrift fertig. Jetzt kam der eher ungemütliche Teil: er musste alles fein säuberlich abtippen. Das Tippen war nicht das Problem, das Problem war, dass er während des Abschreibens immer wieder neue kreative Schübe bekam. Der eine Satz gefiel ihm nicht, das andere Wort musste ersetzt werden. Er war erst dann zufrieden, wenn alles homogen, rund, schlüssig und flüssig –also perfekt- war.

Heute war wieder einer der Abende, wo ihm eine bestimmte von ihm vorformulierte Zustandsbeschreibung nicht gefiel. Sie war zu unausgereift, zu kindisch, zu vulgär – sie passte einfach nicht zu dem ansonsten recht gefühlvollen Text.

Er lehnte sich wieder zurück in seinen Stuhl, kratzte sich anregend mit der runden Mine hinter dem Ohr und dachte nach. Plötzlich erhellte sich sein Gesicht! Ihm war etwas eingefallen, ohne das Reimlexikon oder den Duden zu Rate ziehen zu müssen. Ihm ganz alleine! Aufgeregt rutschte er die Brille auf die Nasenspitze, klemmte sich den Bleistift hinter das Ohr und tippte:

„V E R F I C K T E    S C H E I S S E!“

[Bild U. Herbert via Pixelio]

2 Comments »

Oh, Mann!

pinkie3.jpg

Die immer wiederkehrende Frage zum Fest der Liebe: “Wen bringst Du denn dieses Jahr Heiligabend zum Essen mit?” “Genau die gleiche Person wie im letzten Jahr”, antworte ich trocken. “Ja, aber da hast Du doch niemanden mitgebracht!”. “Eben.” Ich weiss nicht, was sich meine Mutter eigentlich denkt. Und ob sie überhaupt an irgend etwas anderes denkt als daran, dass man “in meinem Alter” gefälligst” entweder verheiratet oder zumindest langjährig gebunden sein muss. Schon allein wegen der Leute. Wobei sie eigentlich nur die nächste Verwandtschaft meint, die sich zu jedem Weihnachtsfest gefrässig um den elterlichen Esstisch versammelt und meine Mutter noch mehr in den Wahnsinn und mich irgendwann mal in den Suizid oder Massenverwandtschaftsmord stürzen wird.

“Wie wäre es denn mit der Silke, du weisst schon. Die war doch ganz nett?” Klar, die Silke war furchtbar nett. Allerdings so langweilig wie eine alte Semmel. “Ja und wie ist es mit der Claudia, die du im Sommer mal zum Grillen mitgebracht hast? Die war doch auch so furchtbar lieb!”. Ach je, die Claudia. Das weiß ich gar nicht mehr, wie lieb die wirklich war. Ich hatte sie tags zuvor im Biergarten kennengelernt. Der Rock war kurz, die Bluse gefüllt und was in der Nacht passiert war, weiss ich gar nicht mehr so genau, weil ich ein paar Bier zuviel hatte. Da sie mir aber am nächsten Morgen immer noch nicht auf die Nerven ging und ich mir beim traditionellen Sommergrillen gerne einen hinter die Binde kippe, habe ich sie mitgenommen. Ich brauchte jemanden, der mich wieder nach Hause fährt, da bin ich nämlich ganz verantwortungsbewusst.

“Und die eine da, die Katja oder Katrin oder wie die hiess? Die wir mal in der Stadt mit dir getroffen haben?”. Ja, Mutti. Genau diese Katja bringe ich mit. Da kamen wir nämlich gerade aus einem bekannten Erwachsenenkaufhaus und waren auf dem Weg zu ihr. Möchtest du wissen, was in der Plastiktüte war, Mutti?
“Wie wäre es denn dann mit der Gaby?” Wenn sie jetzt noch einmal sagt, wie lieb und nett die Gaby ist, werde ich wohl auflegen müssen. Die Sachen, die ich ihr nämlich über Gaby erzählen würde, wären sogar für meine Mutter ein Grund, sich erst laut wehklagend auf die Brust zu schlagen und mich anschliessend zu verstossen.

Ich verstehe nicht so ganz genau, warum es für meine Mutter so wichtig ist, mich mit einem Nasenring bestückt an der filigranen Goldkette einer Frau geführt zu sehen. Bin ich denn weniger wert, wenn ich mich absichtlich nicht binden möchte? Ist es denn wirklich so eine Schande, dass ich ein “Übriggebliebener” bin? Wieso kann sie mich nicht als das sehen, was ich tatsächlich bin: ein erfolgreicher Mann, der sowohl Pizza bestellen, selbständig in die Reinigung gehen und eine Putzfrau beschäftigen kann? Ich bin durchaus in der Lage mich alleine zu beschäftigen, habe es nicht nötig Geld für Kontakte oder körperliche Gefälligkeiten zu bezahlen und fühle mich rundum wohl in meinem Single-Leben. Das kann Mutti allerdings nicht verstehen. Sie ist der Meinung, dass man nur gemeinsam stark ist. Das sehe ich aber auch, wie gemein das Zusammenstarksein ist.

Ich werde den Deibel tun eine Frau in mein Leben zu lassen, die mir als erstes die Wohnung umstellt, meine Socken “anständig” rollt, die Hemdenkragen von innen nach aussen bügelt und mir eventuell mit irgendwelchen Design-Anfällen wie “Serviettentechnik” oder “Terracottamodellieruntersetzer” auf den Keks geht. Wenn ich darauf Lust habe, gucke ich mir eine der dämlichen Verkaufsshows im TV an und male dann erleichtert auf den Staubbelag meines Schreibtisches ein paar Strichmännchen.

Ich möchte auch keine Frau haben, die mir erst in heissen Dessous und ausgefallenen Klamotten, mit lasziv geröteten feuchten Lippen permanent eine Beule in der Hose verursacht und mein Gehirn weichkocht, um nach ein paar Wochen in meinen Pyjama und meinen Wollsocken auf meinem Sofa herum zu liegen, verführerisch Paprikachipskrümel auf meinem Sofa zu verstreuen und Bier aus der Dose zu trinken. Es wird mir auch auf ewig ein Rätsel bleiben, warum gerade die Frauen, die auf mich immer so einen kapriziös-intelligenten Eindruck machen, beim ersten Elternbesuch anbiedernd bei meiner Mutter in der Küche stehen, ihr beim Abwasch helfen um dann bei nächster Gelegenheit “das magst du doch so gerne, hat deine Mutter gesagt” auftischen. In einer neckischen blauweiss-karierten Schürze. Mit was drunter. Ohne Netzstrümpfe. Ohne Pumps.

Gerade wenn es auf die Weihnachtszeit zugeht, werden Frauen besonders anschmiegsam. Werfen sie sich im Sommer noch nach einem lauschigen Biergartenbesuch freiwillig ins nächste Feld oder auf den nächsten Rücksitz, um sich dann lachend mit einem “wir sehen uns” unkompliziert zu verabschieden, muss zur Weihnachtszeit kuschelig und zielorientiert in ernsthafte Gefilde gearbeitet werden. Ein beiläufiges “Was machst du denn eigentlich an Weihnachten?” steht bei mir an Punkt 2 auf der Hassliste. Das kommt gleich nach dem romantisch-lauernden “Was denkst du gerade?”. Mir graut es schon, wenn ich nur daran denke.

“Also?” meine Mutter wird ungeduldig “wen bringst du denn nun dieses Jahr mit, Junge?”. “Mutti, ich bring meine neue Beziehung mit. Der ist wirklich total lieb. Legst du auch das hübsche rosa Tischtuch auf, mit der weissen Stickerei? Die passt so gut zu seinem neuen Anzug!”

[Bild via und dieses via]

6 Comments »

Kofferhoffer

walter1.jpg

Endlich ist es soweit! Walter hat eine blinde Verabredung! Die Dame hat er sich aus dem Internet herausgefischt. Das war nicht ganz einfach, denn die Dame biss auf keinen Köder an, den Walter ausgeworfen hatte. Sein schönes großes Haus, sein schönes großes Auto, seine schönen grossen Interessen, sein schönes grosses Aussehen (selbstverständlich hatte er ihr Fotos von sich geschickt), seine schöne grosse Arbeitsstelle, nichts, rein gar nichts imponierte ihr. Eine harte Nuss!
Walter war sich aber sicher, daß diese Frau genau das ist, was er haben wollte. Walter war sich auch sicher, daß er genau das ist, was die Frau haben will. Allerdings wusste sie das nicht, also musste Walter ihr auf die Sprünge helfen.

Walter entwickelte also eine Strategie: er schrieb sie einfach immer regelmässig, lieb und freundlich an. Er fragte auch nicht nach einer Verabredung, denn es sollte sich „von ganz alleine ergeben“, so dass die Auserkorene gar nicht erst auf die Idee kommen könnte, sie wäre manipuliert worden.

Nach drei Monaten war es endlich soweit: Frau Internet hatte Zu- und Vertrauen gefasst, hatte sogar ihre Telefonnummer herausgegeben und sie hatten schon einige schöne, wenn auch kurze, Telefonate. Trotzdem war sie immer noch nicht bereit, sich mit ihm zu treffen, jedenfalls gab es nicht die geringsten Anzeichen, dass sie daran interessiert wäre.
Walter schmeichelte, Walter war freundlich, Walter war witzig, Walter übertraf sich selbst! Er interessierte sich für ihre Exmänner, ihre Exkinder, ihre Exmeerschweinchen, für ihre Schuhgrösse, ihre Witze und ihre Freundinnen. Er lachte, erteilte Ratschläge, hörte zu – Walter war perfekt!

Allerdings verlor Walter langsam die Geduld. Alles, was er bereits an Zeit und Phantasien in diese Frau hineingesteckt hatte, musste doch langsam mal belohnt werden! Er ging also in die Offensive: wenn die Frau sich partout nicht freiwillig mit ihm treffen wollte, musste es also unfreiwillig sein. Aber sie durfte es nicht bemerken, sonst würde er sie ja evtl. verscheuchen.

Walter nahm sich zwei Tage mitten in der Woche frei und erzählte der Frau, er wäre ganz, ganz zufällig in der Nähe ihrer Stadt, weil er dort eine Schafzucht besichtigen wollte, die er zu erwerben gedachte. Man könnte sich ja eventuell ganz unverbindlich auf einen Kaffee treffen? Schliesslich würde man sich ja schon eine Weile kennen und –hahaha!- er wäre ja kein Triebtäter. Einfach mal kurz „Hallo!“ sagen und sich mal persönlich sehen, dagegen wäre doch nichts einzuwenden? Frau Internet sagte zu! Ha! Angebissen!

Walter rieb sich vor Freude die Hände. Das hatte ja prima geklappt! Sie hatte nichts gemerkt! Jetzt war sie fällig, der Rest nur noch ein Kinderspiel! Und seine Investitionen würde er schon wieder herauswirtschaften, da war er sich ganz sicher. Schliesslich ist nichts auf der Welt umsonst, nicht wahr? Alle müssen bezahlen, früher oder später. Das ist nur gerecht.

Walter nahm den Koffer, den er noch von der letzten blinden Verabredung unbeachtet im Flur stehen hatte und kontrollierte, ob alles dabei war, was er brauchte. Die Tasche war natürlich noch vollständig: Sexspielzeug, Babybilder seiner Katzen, Erwachsenenfilmchen, erotische Männerwäsche, ein paar Turnschuhe, Haargel und ein angebissener Schokoriegel.

Walter kann sich nun beruhigt auf den Weg machen. Für die nächsten paar Wochen, da ist er sich sicher, hat er wieder genug Ablenkung von sich selbst.

8 Comments »

Kathrins neues Leben

breakfast_mediterranae_1.jpg

Kathrin hat einen neuen Freund. Einen ganz tollen neuen Freund. So einen ganz tollen und neuen Freund hat sie noch nie gehabt! Claude ist nämlich Schriftsteller und Grafiker. Er schreibt für den Karnevalsverein aus seinem Stadtteil Köln-Kalk “Alle lustig” und entwirft jedes Jahr die Karnevalsorden für diverse andere Vereine. Das nimmt ihn neben seinem normalen Beruf ganz schön in Anspruch. Aber er hat trotzdem noch genug Zeit, um seinen vielfältigen Interessen nachzugehen. Eines davon ist, natürlich, Kathrin, ein anderes ist Frankreich. Claude ist nämlich ein frankophiler Claude, wie er Kathrin erklärt hat. Frankophil bedeutet, daß Claude eigentlich, im Grunde seines Herzens, ein Franzose ist. Man könnte es auch so sagen: Claude wurde im falschen Land geboren! Leider kann man das nicht umoperieren, deshalb ist Claude auch bemüht, seinen wahren Wurzeln zu entsprechen und diese auch in den Alltag zu integrieren. Und das beginnt schon mit seinem Namen, denn eigentlich heisst Claude schlicht und ergreifend „Klaus“.

Vor einigen Tagen hat Claude ein paar Freunde zu einem französischem Abend eingeladen. Er wollte mal wieder etwas auf französisch machen, es war ihm alles zu deutsch gewesen in letzter Zeit und das verträgt Claude überhaupt nicht. Kathrin war etwas verunsichert, sie mochte französisch zwar auch gerne, war aber im Umgang mit Claudes Freunden noch etwas schüchtern, da sie diese nicht wirklich kannte. Was sollte sie anziehen? Welche Locken waren angebracht? Oder gar keine Locken? Welche Nägel? Was für Strümpfe? Was für Lügen? Würde sie sich nicht gnadenlos blamieren, wenn sie etwas nicht verstehen konnte? Claude beruhigte sie: sie könne gar nichts falsch machen, ganz im Gegenteil würde er sie endlich offiziell als seine aimé vorstellen. Kathrin war beruhigt und geschmeichelt.

Der Abend begann sehr schön und sehr friedlich. Claude hatte in seiner Wohnung viele Teelichter verteilt, der auf alt gescheurete Ikea-Tisch bog sich unter den Hors d’oeuvres aus der Provence, die er mit viel Liebe selbst gemacht hatte, im Hintergrund lief stilecht Carla Bruni, eine Italienerin die französische Chansons trällerte – natürlich war sie auch im falschen Land geboren, wie passend, und die beiden Wandfluter im Wohnzimmer waren gedimmt. Frankreich, Frankreich, ainsi je t’aime!

Claude begann den französischen Abend stillecht mit einem Film von Eric Rohmer ein: “Ein Wintermärchen”, eine ganz rührende Liebesgeschichte mit Mann, Frau, Kind, Missverständnissen, falscher Telefonnummer und Dreiecksverhältnis. Rücksichtsvoll mit deutschen Untertiteln, weil die Filme von Eric Rohmer weniger durch Handlung als durch Dialoge bestechen und Kathrin der französischen Sprache nicht mächtig war. Die Freunde und Claude lachten auch wissend und im Konsens an den vermeintlich richtigen Stellen und tranken dann jeweils einen Schluck aus den lässigen Wassergläsern, in denen der Rotwein funkelte. Gottseidank konnte Kathrin mitlachen und mittrinken! Die Untertitel! Wie rücksichtsvoll die Franzosen doch sind!

Nach dem Film zauberte Claude noch eine vorbereitete Soupe d’ampoule und ofenwarmes Baguette für das anschliessende und absolut zwingende Beisammensein, hervor. Man sass noch hübsch zusammen, diskutierte ganz ernsthaft den Film, lachte hemmungslos und südeuropäisch gezwungenermassen sehr laut, rauchte Gitanes (aber nur die echten mit dem Maispapier) scherzte viel und verabredete sich ganz französisch a bientôt. Bussihinundbussiher.

Kathrin war zufrieden. Sie hatte sich nicht blamiert. Wie auch? Sie hatte ja schliesslich nur gelacht und getrunken.

Und jetzt begann Kathrins ganz eigener französischer Abend mit ihrem neuen tollen Franz-Claude.

Claude liess das Geschirr einfach ganz südländisch auf dem Tisch stehen und zog Kathrin auf die Chaiselongue, auf der bereits die Kuscheldecke, die er in den Galeries Lafayette bei einem seiner zahlreichen Paris-Besuchen gekauft hatte. Kathrin und Claude schwiegen friedlich und wissend und lächelten sich über die grossen Wassergläser, in denen der Rotwein funkelte, an und genossen das Gefühl, à la France zu sein. Es war alles so natürlich, so intellektuell und so wahnsinnig wertvoll! Sie gingen schlafen, als das letzte Teelicht ausging. Die lässigen Wassergläser liessen sie mit dem Bodensatz des Rotweines ganz französisch auf dem Boden stehen. Es gab Wichtigeres zu tun.

Am nächsten Morgen brachte Claude zwei Boules mit Café au lait und Croissants ans Bett, küsste Kathrin zärtlich wach und teilte sich wortlos mit ihr die Süddeutsche Zeitung. Im Hintergrund lief wieder angenehm die falsche Italienerin, eine Kerze brannte und es fühlte sich wieder alles so vertraut an. So unendlich wertvoll und echt. Ab und an mal trafen sich ihre Füsse unter der Decke und dann seufzten sie wohlig. Kathrin hatte sich keine neuen Locken gemacht und nicht geschminkt, Claude war nackt. Ab und an mal guckten sie sich verliebt, wertvoll und echt über die Zeitungsseiten hinweg an, lenkten sich jedoch nicht gegenseitig vom Kulturgut ab. Wissen macht ja nichts!

Viel zu schnell war der Sonntag nachmittag gekommen. Sonntag nachmittag musste Kathrin immer nach Hause, nach Wuppertal. Ja, das war schlimm: Kathrin und Claude führten nämlich eine Fernbeziehung! Ganze 45 Minuten dauerte jedes Mal eine Fahrt mit dem Zug! Natürlich war es immer Kathrin, die zu Claude fuhr, denn Claude hatte von Anfang an erklärt, daß er Beklemmungen bekommen würde, wenn er in einem so tristen Vorort einer so tristen Stadt auch nur eine Minute verbringen müsste. Kathrin verstand das, er war ja schliesslich Franzose. Kathrin verstand auch, daß Claude immer nur am Wochenende Zeit für sie finden konnte. Schliesslich war er auch ein kreativer Franzose und musste sich während der Woche mit seiner deutschen Arbeit in einer Behörde quälen und brauchte die Abende als kulturellen Ausgleich für sich alleine. Aber die Francs fallen eben nicht vom Himmel, das verstand auch Kathrin.

Kathrin packte ihre Louis-Vuitton-Reisetasche, die Claude ihr ganz günstig von einem Bekannten besorgt hatte und schluckte tapfer die aufkommenden Tränen hinunter. Eine zukünftige Französin ist schliesslich stolz und würdevoll und für deutsche Dramen hatte Claude sicher keinen Sinn. Ebenso tapfer fuhr Kathrin alleine mit der Metro zum Bahnhof und genauso tapfer stieg sie in den Zug nach Wuppertal.

Wackere, kleine Kathrin! Nur noch fünf Tage, dann bist Du wieder in Frankreich! Und bald wird Claude Dich sicherlich „Catherine“ nennen!

[Bild via

9 Comments »

Der schöne Robert

kickblock_robert.jpg

Heute wurde ich gefragt, mit wem ich meinen schlechtesten Sex hatte. Ich konnte das nicht beantworten, denn was ist schon schlecht?

Aber ich konnte mich spontan daran erinnern, mit wem ich meinen langweiligsten Sex hatte.

Es war der schöne Robert.

Robert habe ich vor vielen Jahren im P1, meinem damaligen Wohnzimmer, in München kennengelernt. Was für ein hübscher Kerl er doch war! Gross gewachsenen, lange braune Haare, süsses Lächeln und unglaublich unterhaltsam! Ein Model eben. Wir konnten uns zwar schwerlich im P1 unterhalten, aber mit ihm war es aus irgend einem Grund sehr lustig. Das hatte auch bestimmt nichts mit seinem göttermässigem Aussehen zu tun.

Wir haben uns regelmässig im P1 getroffen und ganz dekadent Wodka aus eigenen Flaschen getrunken (ganze Flaschen durften damals nur die VIPS, der Pöbel musste für teures Geld Longdrinks kaufen) und uns ganz toll gefallen. Uns selbst und einander.

Eines nachts, bzw. morgens, als wir stinkbesoffen waren, habe ich ihn mit zu mir nach Hause genommen. Er war ja so niedlich und unterhaltsam und gutaussehend und wir verstanden uns ja so gut. Na gut, ich habe nichts von dem mitbekommen, was in diesen paar Stunden geschah, (ich weiss es bis heute nicht) aber er, Gottseidank, auch nicht. Also konnten wir am nächsten Morgen lachen und mochten uns immer noch gerne unterhalten. Es war wirklich faszinierend!

Robert hatte ein paar Tage später Fotoaufnahmen irgendwo in den Alpen und wollte die Gelegenheit nutzen, dort ein paar Tage Schneebrett-Urlaub anzuhängen. Da wir mittlerweile Telefonstatus hatten, und uns bei diesen Telefonaten auch wirklich toll unterhalten haben (”Also ich bin dann so um 2 h im P1″), fragte er, ob er denn nicht seine Sachen am Abend vor dem Job zu mir bringen könnte. Dann könnten wir ausgehen, er übernachtet bei mir und lässt sich dann morgens bei mir abholen.

Da wir uns ja so gut verstanden und tief wirklich und innerlich eine Verbindung hatten, war ich natürlich begeistert!

Robert kam vorbei und lud seine Markensachen ab. Wir tranken eine Flasche Veuve und amüsierten uns und schmolzen dahin, bis die üblichen Verdächtigen vorbeikamen, um von meiner Wohnung aus zu starten. Dann zogen wir los in das aufregende Münchener Nachtleben.

An diesem Abend haben Robert und ich nicht viel getrunken. Wir waren ganz im Gegenteil so etwas ähnliches wie verliebt und knutschten den ganzen Abend öffentlich herum. Wir mussten auch gar nicht viel sprechen (konnten wir auch gar nicht, wegen Lippenkleberitis), aber wir sahen uns sehr tief in die Augen! Was waren die anderen Weiber neidisch! Was haben wir uns gut verstanden!

Irgendwann mal kamen wir in meiner Wohnung an, rissen uns filmreif die Klamotten vom Leib, torkelten liebeshungrig durch den Flur und fielen züngelnd ins Bett.

Und dann, dann begann er … der langweiligste Sex meines Lebens.

Robert der Schöne hatte genau eine Sache drauf: “Rein und raus”. Und das auch noch gaaaaaaaaaaaaaanz langsam und gaaaaaaaaanz gleichmässig. Ich merkte sofort, daß diese Gleitungen nichts mit Romantik, Sanftheit, Rücksichtnahme oder Zärtlichkeit zu tun hatten – das war einfach schöne Robert-Routine. Nicht mehr und nicht weniger.
Rein und raus – gaaaaaaaaaaaaanz langsam und gleichmässig.

Ich wurde plötzlich sehr, sehr müde und überlegte, wie ich ihn jetzt aus mir heraus bekomme. Das war natürlich nicht einfach, weil ich wollte ihn ja schliesslich nicht zum Weinen bringen, nachdem wir uns ja ein paar Tage so gut verstanden haben. Allerdings hatte ich schlicht und einfach keine Lust mehr.

Ich hielt noch ein bisschen still und dachte über eine gute Wortwahl nach, da fragte Robert freundlich: “Und? Ist es für dich auch schön?”.

Ich entschloss mich zur Wahrheit “Nein, Robert, ist es leider nicht. Lass uns mal lieber aufhören!” Und dabei habe ich ihn ganz, ganz lieb angelächelt.

Robert zog wortlos sofort auf das Sofa um, verliess am nächsten Morgen ebenso wortlos meine Wohnung und hat seitdem nie wieder mit mir gesprochen.

Vor einigen Jahren traf ich ihn zufällig in Hamburg bei Rosi’s (auch ein Phänomen: alle, die man in München nicht mehr sehen wollte, sind in Hamburg gelandet!), grüsste ihn freundlich – aber er ignorierte mich.

Ich fühlte mich plötzlich sehr ununterhalten.

Im Mai habe ich diesen Beitrag auf den Ponyhof gestellt und ihn schon total vergessen, bis Herr Pulsiv mich gestern daran erinnerte, dass er diesen Artikel bereits damals “gesprochen” und mir zugeschickt hat. Das habe ich natürlich auch vergessen, weil ich so eine alte und ignorante Schachtel bin. Aber jetzt! Viel Vergnügen!

18 Comments »

Liebst Du mich?

zoee_liebe.jpg

“Liebst du mich?” flüstert sie. Ich versuche, tief und regelmässig zu atmen, um vorzutäuschen, dass ich schlafe. “Liebst du mich?” flüstert sie noch einmal und schmiegt sich an mich. Ich atme tiefer.
Was soll ich darauf antworten? Natürlich mag ich sie. Sehr sogar. Sie ist eigentlich genau die Frau, die zu mir passt. Aber liebe ich sie?

Was würde passieren, wenn ich “Ja” zurückflüstere? Es wäre ein Zugeständnis, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht machen will. Ich bin weit entfernt davon. Ich will sie nicht öfter sehen, ich will sie nicht heiraten. Kinder will ich auch nicht mit ihr und ich will auch nicht mit ihr zusammen leben. Ich will es genau so, wie es ist.

“Liebst Du mich?” – das Flüstern wird eindringlicher, fordernder. Ich atme weiter. Noch tiefer und noch regelmässiger.

Bin ich feige, weil ich diese Frage nicht einfach mit “Ja” beantworte? Ich hätte dann meine Ruhe und mit den Konsequenzen würde ich schon klarkommen. “Nein” kann man dann immer noch sagen, wenn es zuviel wird. Aber das will ich nicht. Dazu mag ich sie einfach zu gerne und ich will sie nicht verletzen. Ein “Nein” wäre genauso falsch wie ein “Ja”. Was, zur Hölle, soll ich darauf antworten?

“Liebst Du mich?” – ihre Lippen sind jetzt ganz nah an meinem Ohr. Sie muss merken, dass ich noch nicht schlafe.

Was ist Liebe für mich überhaupt? Ich liebe Pizza, aber ich kann darauf verzichten. Ich liebe Cola, aber ich kann darauf verzichten. Ich liebe gutes Wetter, kann aber durchaus mit Regen leben. Ich liebe viele Dinge, auf die ich, wenn es darauf ankommt, verzichten kann. Ich kann nicht auf Wasser verzichten oder auf Luft. Aber ich liebe diese Dinge nicht, sie sind selbstverständlich.

Ist es nicht das, worauf es hinausläuft? Auf eine Selbstverständlichkeit, die man täglich nutzt, braucht und auf die man nicht verzichten kann, aber die man nicht liebt, weil sie sowieso vorhanden ist? Liebt man demnach Dinge, auf die man verzichten kann?

“Liebst Du mich?” – ich drehe mich um und antworte: “Ja.”

24 Comments »

Danke, Herr Thilo!

zoee_heidiklum.jpg

Hierüber habe ich mich gerade köstlich amüsiert!

[Bild via]

2 Comments »

Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar!

zoee_herz22.jpg
Meine Lieben, nachdem ich letztes Mal über die Ehrlichkeit des Herzens gesprochen habe, möchte ich Euch heute mitteilen, wie wunderbar wirkliches Vertrauen ist!

Mein Herzischatzi hatte nach unserer Verabredung keine Zeit für mich. Aber ich wusste das ja schon vorher – die Geschäfte, so ist das nun mal mit einem erfolgreichen Mann.
Aber ich darf nicht klagen. Immerhin hat er ja mit mir die Grillstube besucht und ist dann anschliessend noch mit zu mir gekommen, obwohl er so im Stress war. Hach, mir laufen immer noch Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke. Ihr wisst schon…

Aber das ist ja gar nicht mein Thema heute. Heute will ich ja über das Vertrauen schreiben.

Ich habe schon oft gelesen, dass Frauen nicht wissen, wie das mit dem Anrufen nach einer erfolgreichen Verabredung ist. Wer zuerst und überhaupt. Mein Rat, Mädels, und das ist nur zu Eurem Besten: immer den Mann anrufen lassen, daran erkennt Ihr nämlich, ob er Euch wirklich liebt!
Mein Herzischatzi zum Beispiel hatte erst nach zwei Wochen Zeit, mich anzurufen. Ich war in der Zwischenzeieit schrecklich nervös, aber nicht ängstlich. Ich wusste ja, dass wir uns vertrauen und von Herzen lieben.

Aber gestern abend hat es dann endlich geklappt. Herzischatzi hat angerufen! Von ganz alleine!

Aber mein armer Schatz war fürchterlich im Stress: er musste nämlich auf eine Geschäftsreise nach Mallorca, weil er dort neue Märkte erschließen will, weil auf Mallorca noch nicht so viele deutsche Geschäfte laufen. Im Hintergrund hörte ich laute Musik, und ich dachte ganz kurz, er wäre am Ballermann. Da habe ich mich dann für mein Unvertrauen geschämt! Gut, dass ich meinen Verdacht nicht ausgesprochen habe, denn er war natürlich mit seinen Geschäftspartnern in einem noblen Restaurant. Das verstehe ich, man muss die Leute bei Laune halten, wenn man was von ihnen will. Man kennt das ja. Und essen muss der Arme ja irgendwann auch mal.

Nachdem er mir kurz gesagt hat, wie sehr er mich vermisst bin ich weggeschmolzen und dann bat er mich um einen Gefallen. Er wäre in einer Notlage und ich wäre die Einzige, an die er sich wenden könnte, weil wir uns von Herzen vertrauen und lieben. Ich war so stolz in diesem Moment, das könnt Ihr mir glauben!

Er erklärte mir, dass er im Ausland keinen Zugriff auf sein Geschäftskonto hätte. Die Spanier sind halt technisch noch nicht so weit, und er fragte mich, ob ich ihm kurz 500 Euro schicken könnte, um die Beamten zu bestechen, weil sie ihm ein Geschäft nicht erlauben wollten. Natürlich hatte ich Angst, denn das ist doch kriminell von den Spaniern! Aber er beruhigte mich, und erklärte mir, dass ich die nicht haben müsste. Er wäre vorsichtig -für uns- und es würde alles ohne Quittung abgehen und man könnte uns dann gar nicht auf die Schliche kommen. Ist das nicht alles aufregend? Ich sage Euch, mit meinem Herzischatzi ist das Leben ganz schön spannend!

Er gab mir eine Postfachanschrift in Castrop-Rauxel (sicher ist sicher, bloß keine Namen und Kontoverbindungen wegen der deutschen Steuer), denn dort hat er einen Strohmann, der das Geld dann nach Mallorca bringen würde. Er möchte für mich kein Risiko eingehen. Ist das nicht süß? Ich fühlte mich ihm noch näher als ich es sonst schon fühle!

Ich bin dann sofort zu meiner Bank und habe selbstverständlich sofort mein Konto überzogen und ihm das Geld in einem Umschlag per Eilpost geschickt. Um die Rückzahlung muss er sich natürlich keine Sorgen machen. Meins ist ja auch seins. Ich hoffe nur, er bekommt das mit den Spanieren so hin, wie er das braucht. Man hört ja so einiges von dort unten.

Ich bin so froh, dass er mich als so wichtigen Teil seines Lebens sieht und sein Vertrauen macht mich richtig stolz und glücklich. Wir haben also schon unsere erste Prüfung richtig gut gemeistert!

Und genau deshalb müsst Ihr den Mann zuerst anrufen lassen und von Herzen vertrauen. Nur so funktioniert es!

Ich will mich jetzt ja nicht als Alleswisserin aufspielen – aber da ich ja nun so etwas wie eine Expertin in Herzensangelegenheiten bin, möchte ich Euch natürlich mit Rat und Tat beiseite stehen!

Ich drücke Euch ganz feste die Daumen! Hört auf Euer Herz!

9 Comments »