Archive for the 'zoee' Category

Aha. Soso.

mitschelle

Wäre ich ein Schwein, würde ich mich auch eher für eine anständige Sau interessieren. Und haarfarbenunabhängig würde sowieso kein zweibeiniges Schwein auch nur in die Nähe meines Ringfingers kommen. Auch kein blöder Hund, kein dummer Ochse, kein toller Hecht, kein strammer Max und auch keine doofe Eule. Ich habe es lieber traditionell und schlicht und bevorzuge einfach einen Mann.

14 Comments »

Es gibt keine Freundschaften im Internet!

bloggygirl

“HA!” sage ich da nur “HA!”! Das ist nämlich überhaupt gar nicht wahr! Das behaupten auch die Leute, die sagen, dass es keine echten Freunde in der Virtualität gibt.
Wo ist denn da der grosse Unterschied? Das frage ich mal ganz frech ins Netz!

Heutzutage ist das Internet doch wirklich der einzige Ort, an dem man als normaler Mensch doch noch wahre und echte Freundschaften schliessen kann. In der Eckkneipe wird man ständig angegraben, Disco ist sowieso total out und in Clubs kann man sich nicht anständig unterhalten. Immer dieses Bummbummbumm. Und wo sonst lernt man auf lockere, unverbindliche Art und Weise so nette, herzliche und intelligente Menschen kennen? Ausserdem ist es doch in den Zeiten der Wirtschaftkrise so, dass man sich sowieso keinen Cocktail mehr leisten kann, so teuer ist die zwischenmenschliche Gastronomie mittlerweile geworden. Aber Flat geht immer.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten: nirgendwo habe ich so freundliche und nette und total authentische Menschen kennengelernt, wie im Internet! Bis heute hat mich niemand enttäuscht oder betrogen oder angegriffen. Niemand! Und wenn, dann war das eben kein echter InterNETTler. Denn die oberste Regel im Internet ist doch die Nettiquette: niemals ausfallend werden, niemals beleidigen, niemals intrigieren und immer authentisch sein. Wenn man das alles beachtet, steht einer grossen Fan- Freundesgemeinde nichts mehr im Wege. Man muss das einfach auch immer nur wieder zurückgeben. Also jetzt die Authentizität.

Ich habe zum Beispiel nie verheimlicht, dass ich verheiratet ledig, fett schlank, gefärbt naturblond, angestellt freiberuflich, langweilig witzig, verlogen ehrlich und hysterisch empathisch bin.

Und genau deshalb habe ich viele Freunde im Internet, die mir paritätisch entsprechen. Darunter würde ich es ja auch nicht machen. Dass das viele Neider auf den Plan ruft, ist mir schon klar. Aber das sind eben auch die, die virtuell herumlügen. Mit denen möchte ich auch nicht in echt befreundet sein. Ausser sie haben genug Klicks. Egal, wieviele Klicks sie haben.

Ich wollte das einfach nur einmal richtig stellen.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss zum wöchentlichen Stammtisch auf www.volldiefroinde.de und ich möchte nicht zu spät kommen!

Ach ja: und … denkt mal drüber nach!

DievolleTolle zoee

P.S.: Zur Erklärung: das mit dem Durchstreichen ist nur ein total witziges Stilmittel. Und ein Hintertürchen, falls jemand meinen Artikel doof finden sollte. Dann habe ich es einfach nicht so gemeint.

7 Comments »

Weibliche Logik. Sehr weiblich.

tasse kaffee

“Sag’ mal, Mama, gehst du heute einkaufen?”
“Ja, ich denke schon. Wieso?”
“Kannst du dann bitte nochmal von dem leckeren Joghurt ein paar Becher mitbringen?”
Ich gucke auf den Plastikbecher, in dem sie gerade herumkratzt.
“Du meinst den Quark?”
“Nein, den Joghurt.”
Ich gucke noch einmal genauer auf den Becher.
“Sam, da steht ganz dick und fett ‘Quark’ auf dem Becher, kannst du nicht lesen?”
“Das steht da vielleicht drauf, aber innen drin ist es Joghurt!”
Ich gucke wohl wieder sehr blöd und verstehe, wie so oft in letzter Zeit, genau gar nichts.
“Sag’ mal, willst du mich verarschen?”
Sie rollt mit den Augen, seufzt tief und erklärt: “Es ist doch egal, was auf dem Becher steht. Wenn da Quark drin wäre und kein Joghurt, würde ich es gar nicht essen, weil ich Quark doch überhaupt nicht mag! Deshalb ist es Joghurt und kein Quark! Verstehst du es jetzt?”

Ach so. Ja klar, dann sag’ das doch gleich. Sargnagel.

P.S.: Das da oben auf dem Bild ist im übrigen eine Tasse Kaffee.


[Foto: G. Dzeich, Celle]

11 Comments »

Ich tippe mal,

haesslichekuechenuhr

da hat sich jemand extra ganz viele Gedanken gemacht, die ich allerdings kein bisschen nachvollziehen kann. Wahrscheinlich bin ich zu blöd dafür. Ich würde mir nämlich niemals diese “witzige” Leuchte in die Küche hängen. Erstens, weil ich sie total hässlich finde und zweitens, weil ich überhaupt keine Lust hätte, einmal in der Woche auf eine Leiter zu steigen, um das verstaubte und verklebte Besteck von der Decke zu nehmen um es abzuwaschen. Aber vielleicht ist dieses Leuchtelement ja auch nur für Küchen gedacht, in denen nicht gekocht wird und es demnach keine Fettspritzer und Dämpfe gibt. Oder auch kein Staub entsteht. Wie gesagt, wahrscheinlich bin ich einfach nur zu blöd, um zu kapieren, wie man auf die Idee kommt, sich beleuchtete Löffel, Gabel und Messer an die Decke zu hängen.
Aber ich habe auch weder ein Tassen- oder Gewürzkarussell, noch einen Ständer mit quietschebunten Brettchen dran. Einen Messerblock gibt es bei mir auch nicht und ich besitze auch keine lustigen Schürzen mit aufgemalten Brüsten.

Aber die Küche, die nicht verstaubt und in der nichts fettverspritzt, die hätte ich schon gerne! Aber das erfindet ja mal wieder keiner.

14 Comments »

Schapoh, Sprottchen!

brot

Heute morgen war es wieder etwas eng. Wir rennen hektisch herum und versuchen, rechtzeitig fertig zu werden.
“Sam, kannst du dir bitte dein Pausenbrot heute ausnahmsweise selbst machen?”
“Nein, wenn ich das selbst mache, schmeckt es mir nicht!”
“Wieso das denn nicht? Ist doch egal, wer das macht! Brot mit wasdrauf schmeckt doch immer gleich gut!”
“Nein, Mama, bei deinen Broten schmeckt man einfach die Liebe!”

Das nötigt mir doch einen gewissen Respekt ab. Und niedlich ist es obendrein.

11 Comments »

Wie nennt man so etwas?

faulesau

Allgemeine Überlegungen: Man kann natürlich auch die eine Haltestelle zu Fuß laufen, weil das wirklich nicht weit ist und man dann noch einkaufen gehen kann. Und gucken, was es bei Tchibo für schöne Dinge gibt. Und weil der Anschlussbus, den man nie benutzt, sowieso erst in 12 Minuten geht. Für die eine Haltestelle.
Man kann natürlich auch total genervt sein, weil man wieder stundenlang Veranstaltungshüpfen und Müllangucken in der Stadt gemacht hat und es exakt genau dann auch erst richtig warm geworden ist. Und man natürlich Stiefel und Pullover angezogen hat, weil es heute morgen sehr kalt war.

Dann kann man sich überlegen, dass man ja auch eigentlich eine faule Sau sein, sich ganz bequem auf die Wartebank hinsetzen, eine Zigarette rauchen und die Zeit ganz palimpalim verschwenden kann. Was man dann auch tut. Dann kann man sich total freuen, dass der Bus früher als geplant kommt, innerlich über den unzuverlässigen HVV lachen und sich in den Bus setzen. Um genau 10 Sekunden später festzustellen, dass man im falschen Bus sitzt. Und zwar im Gegenbus, der einen einfach wieder in die Richtung zurückbringt, aus der man gerade gekommen ist.

Tja, dann kann man sich schon wieder überlegen, ob man die eine Haltestelle wieder zurückläuft, um auf den richtigen Bus zu warten, man kann sich ausrechnen, dass man diesen sowieso nicht erwischen wird und beschliessen, jetzt den richtig langen Umweg zu nehmen. Und zwar zu Fuß.

Ich nenne das Kausalitätskette, es kann also niemand etwas dafür. Und jetzt soll mir mal jemand das Gegenteil beweisen!

7 Comments »

Plitsch Platsch

wasserwacht

Erster Veranstaltungstag früh am Morgen. Die Dienstleister treffen ein, um sich ihre Funkgeräte abzuholen. Die ersten sind die Jungs von der Wasserwacht und ganz vorne tänzelt der Schnösel, der mir bereits letztes Jahr unangenehm aufgefallen ist. Relativ gross, gerade noch sichtbares blondes Haar, Anfang 40, selbstgefällig und kein bisschen lustig.

“Nahaa”, näselt er, “gibt’s ‘nen Kaffee, dann nenne ich dich auch nicht ‘Muddi’, hahahaha!”
Ich bin verblüfft. Es geht also doch noch blöder.
“Du kannst mich nennen, wie du willst und den Kaffee kannst du dir selbst holen!”
Das macht er auch und setzt sich dann breitbeinig zu mir.
“Nahaa!” näselt und schlürft es neben mir “Erinnerste dich noch an den Entfesslungskünstler mit dem Hubschrauber vom letzten Jahr? Der war doch total schau, nicht?”
“Ja, in den habe ich mich auch spontanverliebt, so schau war der.”
“Hahaha und wie überstehst du es, dass er dieses Jahr nicht dabei ist? Bläst du, hahahaha, Trübsal, hahaha?”
Überraschung – es geht immer noch blöder!
“Dann verliebe ich mich eben in dich, das macht ja keinen grossen Unterschied.”
Er wird plötzlich ernst, setzt sich gerade hin und sieht mir tief in die Augen.
“Du, nicht böse sein” lächelt er mitfühlend, “aber du bist doppelt so alt wie mein normales Beuteschema!”

Nein, er ist nicht ertrunken. Leider.
—-
Foto R. Dziech, Celle

8 Comments »

Mama, hast Du mir etwas mitgebracht?

Aber klar doch, Sprottchen:

maddin

Ich weiss gar nicht, warum sie mich schon wieder so böse anguckt!

10 Comments »

Wie in jedem Jahr …

… vergnüge ich mich ab heute wieder in unserem Büro am Wasser. Bis die Tage!

9 Comments »

Kleines Fräulein Sonnenschein

littlemisssam

Endlich ist sie wieder da! Mein Babylein ist endlich aus ihrem Jahresurlaub wieder zurück!

Und um es kurz zu machen, es ist alles so wie immer, nur viel schöner. Ein kleines Beispiel, nach einem kleinem Disput:

“Ach, Mama, wenn du mal nichts zu meckern hast, was?”
“Ich meckere doch gar nicht!”
“Natürlich tust du das!”
“Ja und? Dann hat mir das Meckern eben gefehlt!”
“Lustig, Mama, genau das habe ich auch vermisst!”

Dann gehe ich sie gleich mal weiter vollmeckern .. sie hat ihre Schuhe wieder mitten im Flur ausgezogen.

Das wird ein schöner Abend – wir haben viel nachzuholen!

8 Comments »